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130 Bauernregeln & 60 Wetter-Sprüche

Bauernregeln und Wettervorhersagen gibt es schon seit langer Zeit. Sie prägten Begriffe wie Eisheilige, Schafskälte und Hundstage. Wir haben Wissenswertes, 130 Bauernregeln nach Monaten geordnet sowie 60 Jahreszeiten- und Wetter-Sprüche.

Bauernregeln entstanden, indem Bauern immer wiederkehrende Wetterphänomene beobachteten, die sich auf ihre Ernte auswirkten. Sie formulierten sie zu Bauernweisheiten, die sie in gereimter Form an ihre Nachkommen weitergaben.

So haben sich die Wetterregeln von Generation zu Generation weitergetragen. Viele der Bauernregeln sind von christlichen Legenden und Begriffen geprägt. Zu fast jedem Tag im Jahr gibt es einen oder mehrere Sprüche. Fügt man sie alle zusammen, ergeben sie einen Bauernkalender.

Definition: Was Bauernregeln sind

Was Bauernregeln sind

Bauernregeln sind Lebensweisheiten in Reimform zum Thema Wetter und Landwirtschaft. Aus diesem Grund spricht man oft auch von “Wetterregeln”.

Viele dieser Regeln sind bereits im Mittelalter entstanden und unter Berücksichtigung des früheren Kalenders wissenschaftlich untersucht worden. Hierbei kommt es nicht selten zu höheren Wahrscheinlichkeiten der prophezeiten Wetterphänomene.

Regelmäßigkeiten im Wetter festzuhalten, versuchte bereits Aristoteles. Auch Galileo Galilei war davon überzeugt, dass sich bestimmte Phänomene des Wetters wissenschaftlich erklären lassen.

Die gregorianische Kalenderreform

Der heutige gregorianische Kalender trat erst 1582 durch eine Reform in Kraft. Zuvor gab es den julianischen Kalender, der sich weniger genau an astronomischen Ereignissen orientierte und etwa elf Minuten länger als das Sonnenjahr war.

Deshalb verschob sich das Jahr alle 130 Jahre um einen Tag nach hinten. Als der gregorianische Kalender einsetzte, hinkte der julianische Kalender bereits um 2 Wochen nach, da es ihn bereits seit der Antike ab 45 v. Chr. gab, als er von Julius Caesar etabliert wurde.

Viele Bauernregeln aus dem Mittelalter müssen also auf den heutigen Kalender übertragen werden. Dadurch treffen die Vorhersagen manchmal für ein anderes Datum zu.

Diese Bauernweisheiten haben sich bewahrheitet

Diese Bauernweisheiten stimmen

Der Wahrheitsgehalt einer Bauernregel ist immer von ihrer Herkunft abhängig. Die Wetterverhältnisse in nördlichen Teile Deutschlands können sich nämlich stark von Süddeutschland unterscheiden.

Ob die Vorhersagen stimmen, kannst du jedes Jahr aufs Neue selbst prüfen und eine Art Wetterkalender- oder Wettertagebuch erstellen. Zu einigen der Regeln gibt es Statistiken und meteorologische Untersuchungen.

Da die exakten Wetterverhältnisse für die meisten Menschen heute aber nicht mehr relevant sind, gibt es nur wenig Leute, die Bauernregeln wirklich anwenden.

Heute liegt der Anteil an Bauern in Deutschland nur noch bei etwa 1,4 Prozent. Um 1900 lag der er noch bei 60 Prozent und im Mittelalter waren stolze 90 Prozent der Bevölkerung Bauern.

Eisheiligen

Die Eisheiligen im Mai

Die Wetterregel zu den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) soll Bodenfrost voraussagen, der die Ernte zunichte machen kann. Benannt ist das Phänomen nach den fünf Eisheiligen der katholischen Kirche: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie.

Der 15. Mai wird “die kalte Sophie” genannt. Eine Regel lautet so: “Die kalte Sophie macht alles hie.” Sie weist darauf hin, dass die Ernte in diesem Zeitraum in Gefahr ist und besser erst nach dem Temperatursturz gepflanzt werden sollte.

Diese Bauernregel stammt aus dem Mittelalter und wurde wahrscheinlich während der ‘Kleinen Eiszeit’ aufgestellt, die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert herrschte. Sie bewirkte lange und kalte Winter sowie regnerische und milde Sommer.

Tatsächlich gab es in den letzten 100 Jahren in etwa 40 Prozent der Fälle zwei oder mehr Tage im Mai mit Bodenfrost. Sie müssen aber nicht unbedingt im Zeitraum der Eisheiligen liegen.

Wissenschaftlich belegt ist allerdings, dass es einen Temperaturrückgang um den 22. Mai herum gibt. Nach dem Kalender des 15. Jahrhunderts fällt dieses Datum genau auf den 15. Mai, der zu den Eisheiligen gehört.

Schafskälte und St. Barnabas

Schafskälte

Die Schafskälte ist ein einmaliges Wetterphänomen, das zwischen dem 4. und 20. Juni auftritt. Sie bezeichnet einen Kälteeinbruch in Mitteleuropa, der nicht in jedem Jahr auftreten muss, aber am häufigsten um den 11. Juni (St. Barnabas).

Benannt wurde dieses Ereignis nach den Schafen, die zu dieser Zeit meist bereits geschoren waren und denen die Kälte deshalb gefährlich werden konnte.

Zwischen 1921 und 1990 trat diese Bauernweisheit mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent auf. Durch den Klimawandel ist sie in den letzten 30 Jahren allerdings auf 33 Prozent gesunken.

Eine Bauernregel zum St. Barnabas am 11. Juni lautet: “Regen an St. Barnabas währt 40 Tage ohne Unterlass.” Diese Voraussage ist wahrscheinlich, da die Schafskälte oft niedrige Temperaturen und Regen mit sich bringt. Allerdings hält der Regen nicht unbedingt 40 Tage lang an.

Siebenschläfertag

Der Siebenschläfertag (kurz auch “Siebenschläfer”) war ursprünglich der 27. Juni. Durch die gregorianische Kalenderreform verschob er sich auf die erste Juliwoche, genauer auf den 7. Juli.

Die Bauernregel lautet: “Wie das Wetter am Siebenschläfertag sich verhält, so ist es sieben Wochen lang bestellt.” Eine andere Formulierung ist “Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.”

Die Vorhersage bezieht sich allerdings in erster Linie auf Regen und trifft hier mit 60 bis 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit in Süddeutschland zu. Es liegt also nahe, dass die Regel aus dieser Region stammt. Allerdings regnet es auch dort nicht die vollen sieben Wochen lang.

Hundstage

Das Sternbild "Großer Hund" (Canis Major)

Die sogenannten Hundstage dauern vom 23. Juli bis zum 23. August an und meinen die heißesten Tage des Jahres. Benannt wurden sie nach dem Sternbild “Großer Hund”, das früher zu dieser Zeit aufgegangen ist (heute nicht mehr). Zu diesen Tagen heißt es:

  • “Hundstage heiß – Winter lange weiß.”
  • “Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht, so wird’s bleiben, bis er untergeht.“
  • “Hundstage heiß, bringen dem Bauern viel Schweiß.“

Die Wettervorhersage für den Winter trifft zu 60 Prozent zu, da es im Januar meist besonders kalt ist, wenn die Hundstage sehr warm sind. Als heißeste Zeit des Jahres gilt Statistiken zufolge allerdings bereits die Zeit um den 21. Juli.

Das Wetter zu Septemberbeginn

“September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.” Dieser Spruch trifft tatsächlich in 80 Prozent der Fälle zu, wenn der Monatsbeginn trocken ausfällt.

Fängt der September warm an, bleibt er in drei von fünf Jahren warm. Auch hier sind also Tendenzen spürbar, die mit der Bauernregel übereinstimmen.

130 Bauernregeln nach Monaten geordnet

In diesem Kapitel findest du zu jedem Monat passende Bauernregeln und zum Schluss ein paar lustige Bauernregeln. Ähnlich wie Sprichwörter und Redewendungen enthalten sie oft einen wahren Kern und leiten sich aus dem alltäglichen Leben ab.

Von einer Regel gibt es manchmal unterschiedliche Varianten, die fast dasselbe bedeuten. Ein Beispiel ist: “Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.” und “Siebenschläfer Regen – sieben Wochen Regen.”

Januar

Bauernregeln für Januar

Auch zum Januar gibt es Sprüche und Bauernregeln, die sich bewahrheiten. Zum Beispiel: “Nebel im Januar bringen ein nass’ Frühjahr.” Wenn es im Januar kühles und feuchtes Wetter mit viel Nebel gibt, ist überdurchschnittlich viel Regen im Frühjahr wahrscheinlich (in zwei von drei Jahren trifft die Regel zu).

  1. Klirrt im Januar Eis und Schnee, gibt es zur Ernte viel Korn und Klee.
  2. Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.
  3. Ist bis Dreikönig (06.01.) kein Winter, so kommt keiner mehr dahinter.
  4. Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr.
  5. Januar kalt und rauh – nutzt dem Getreidebau.
  6. Nebel im Januar bringen ein nass’ Frühjahr..
  7. Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.
  8. Lässt Paulus (10.01.) keine Tropfen fallen, gibt’s zur Heuzeit wenig Ballen.
  9. Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
  10. St. Paulus (25.01.) kalt mit Sonnenschein, da wird das Jahr wohl fruchtbar sein.

Februar

Bauernregeln für Februar (Hornung)

Der Februar wird in Bauernregeln oft “Hornung” genannt, da das Vieh zu dieser Zeit seine Hörner bildete. Am 2. Februar ist der sogenannte “Lichtmesstag” (auch “Lichtmess” oder “Mariä Lichtmess”).

Bis zum Jahr 1912 war er ein Feiertag für Bauern mit großer Bedeutung. Er galt als Ende der Weihnachtszeit und der Weihnachtsbaum wurde abgebaut. Außerdem begannen die Landwirte nach der Winterpause wieder mit der Arbeit.

Noch heute endet die Weihnachtszeit spätestens an diesem Tag und die Tannenbäume und christlichen Krippen sind aus der Wohnung verschwunden. Lichtmess wird oft und gern in Bauernregeln eingebunden.

Zum Beispiel: “Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibt’s Spätfrost und ein fruchtbar Jahr.” Scheint die Sonne Anfang Februar viele Stunden lang, konnten bisher tatsächlich überdurchschnittlich viele Frosttage im Februar und März nachgewiesen werden.

  1. Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibt’s Spätfrost und ein fruchtbar Jahr.
  2. Wenn’s der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.
  3. Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
  4. Ist der Februar trocken und kalt, kommt im Frühjahr Hitze bald.
  5. Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.
  6. Wenn im Februar die Lerchen singen, wird’s uns Frost und Kälte bringen.
  7. Spielen die Mücken im Februar, frier’n Schaf’ und Bien’ das ganze Jahr.
  8. Ist’s ein kalter Februar, wird’s ein gutes Roggenjahr.
  9. Auf Lichtmess (02.02.) lasst es Winter sein, kommt der Frühling bald herein.
  10. Wenn’s zu Lichtmess stürmt und tobt, der Bauer sich das Wetter lobt; scheint jedoch die Sonne froh – dann Bauer, verwahr’ dein Stroh.

März

Im März ist Frühlingsanfang

Im März hoffen die Bauern auf wenig Regen, da die Ernte sonst verderben könnte. Außerdem ist er der Monat des Frühlingsanfangs (20. oder 21. März), der einigen Weisheiten nach das Wetter des Sommers voraussagt.

  1. Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost deinen Samen streuen.
  2. Säst du im März zu früh, ist’s oft vergeb’ne Müh’.
  3. Schnee, der erst im Märzen weht, abends kommt und gleich vergeht.
  4. Ein fauler, feuchter März ist jedes Bauern Schmerz.
  5. Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.
  6. Um den Tag des Fridolin (06.03.), da zieht der letzte Winter hin.
  7. Gregor (12.03.) zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann.
  8. Nach dem Tag des Gregorei (12.03.) legt auch die wilde Ent’ ihr Ei.
  9. Gertraude (17.03.) nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.
  10. Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt (21.03.).

April

Der April macht, was er will

Der Monat April ist als unberechenbar bekannt. Er bringt sowohl Sonnenschein als auch Wind und Regen oder sogar Frost und Hagel. Dieser Wechsel ist ein bekanntes meteorologisches Phänomen und auf die unterschiedlich schnelle Erwärmung von Kontinent und Ozean je nach Luftströmung zurückzuführen.

  1. April, April, der macht was er will.
  2. Gehst du im April bei Sonne aus, lass nie den Regenschirm zu Haus.
  3. Wenn der April Spektakel macht, gibt’s Korn und Heu in voller Pracht.
  4. Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.
  5. Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche (trockener Sommer),
    blüht die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche (verregneter Sommer).
  6. Ist der April schön und rein, wird der Mai umso wilder sein.
  7. Scherz verscheut Unheil (am 01.04.).
  8. An Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr (10. April), da säe Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar.
  9. Der Georgstag (23.04.), der ist der Pferde Ehrentag.
  10. Gibt’s an Markus Sonnenschein, hat der Winzer guten Wein.

Da das Wetter für die Bauern auch heute noch sehr wichtig ist, gibt es detaillierte Wetterprognosen, die “Agrarwetter” oder “Bauernwetter” genannt werden.

Sie enthalten neben Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit unter anderem auch den Luftdruck, den Taupunkt und die Sichtweite.

Mai

Bauernregeln zum Mai

Im Mai gibt es viele Bauernregeln um die Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai oder speziell die kalte Sophie am 15. Mai. Ein Beispiel ist “Servaz (13.05.) muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.”

Statistiken zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit für Bodenfrost zu Beginn des Mais noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai hingegen nur noch bei 5 Prozent. Die Bauernregel ist also nah an den Fakten. Weitere Weisheiten sind:

  1. Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
  2. Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
  3. Mairegen bringt Segen.
  4. Wenn die Sonne gut ist am 1. Mai, gibt’s viel Korn und ein gutes Heu.
  5. Wenn der 1. Mai schellt, grünt das ganze Feld.
  6. Bohnen leg dir erst an, ist vorbei St. Gordian (10.05.).
  7. Servaz (13.05.) muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
  8. Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie (15.05.) vorüber ist.
  9. Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer Juchei.
  10. Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss ganz gern noch einen Regenguss.

Juni

Im Juni beginnt die Erntezeit

Am 27. Juni ist der sogenannte “Siebenschläfertag”. Benannt ist er nach einer Legende zu den sieben Schläfern von Ephesus, die 195 Jahre lang in einer Höhle geschlafen haben sollen.

Im Juni beginnt die Erntezeit für Getreide. Wie bei den meisten Wetterregeln geht es deshalb im Juni vor allem darum, eine gute Ernte einzufahren.

  1. Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Korn und noch mehr Gras.
  2. Wenn im Juni der Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
  3. Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.
  4. Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter.
  5. Schönes Wetter auf Fortunat (01.06.), ein gutes Jahr zu bedeuten hat.
  6. An Sankt Medardus (08.06.) wird ausgemacht, ob 40 Tag die Sonne lacht.
  7. Wenn St. Barnabas (11.06.) bringt Regen, gibt’s reichen Traubensegen.
  8. Ist die Milchstraße (am 21.06.) klar zu seh’n, bleibt das Wetter schön.
  9. Stich den Spargel nie mehr nach Johanni (24.06.).
  10. Ist der Siebenschläfer (27.06.) nass, regnet’s ohne Unterlass.

Juli

Bauernregeln für Juli

Im Juli liegen die “Hundstage”, die der Bauernregel nach die heißesten Tage des Jahres sein sollen. Sie liegen zwischen dem 23. Juli und dem 23. August. Statistiken belegten allerdings, dass die heißesten Tage meist um den 21. Juli herum auftreten.

Dennoch ist es während der Hundstage oft warm und sommerlich. Ist es während dieser Zeit eher bewölkt und nicht so warm, soll es zu einem Großteil das restliche Jahr so bleiben.

  1. Hundstage heiß, bringen dem Bauern viel Schweiß.
  2. Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
  3. Die Julisonne arbeitet für zwei!
  4. So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.
  5. Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.
  6. Hundstage (23.7.–22.8.) hell und klar, zeigen an ein gutes Jahr.
  7. Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.
  8. An Siebenbrüder (10.07.) Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.
  9. An Margareten (20.07.) Regen, bringt Heu und Nüssen keine Segen.
  10. Klar muss Apollinaris (23.07.) sein, dann bringt man gute Ernte heim.

August

Ende August beginnt langsam die Traubenernte

Den folgenden Bauernregeln entsprechend, sollte der August für eine gute Ernte trocken und sonnig sein. Außerdem werden mit den Sprüchen zum August Prognosen für den Herbst und Winter aufgestellt.

  1. Wenn es im August von Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.
  2. Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
  3. Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
  4. Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  5. Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  6. Oswaldtag (05.08.) muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.
  7. Sankt Lorenz (10.08.) kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht.
  8. Um Maria Himmelfahrt (15.08.), das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
  9. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag (15.08), so es noch zwei Wochen bleiben mag.
  10. An Augustin (28.08.) gehen die warmen Tage dahin.

September

Bauernweisheiten für September

Im September ist Herbstbeginn, Nüsse wachsen und die Blätter färben sich. Zu dieser Zeit bereitet der Bauer sich bereits auf den Winter vor. Dazu gibt es auch einige Bauernregeln, die Vorhersagen machen.

  1. September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
  2. Wenn Bucheckern geraten wohl, Nuss- und Eichbaum hängen voll, so folgt ein harter Winter drauf, und es fällt der Schnee zuhauf.
  3. Viel Eicheln im September, viel Schnee im Dezember.
  4. Am Septemberregen ist dem Bauer viel gelegen.
  5. Wenn im September viele Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
  6. Wie der Basilius (02.01.), so der September.
  7. Wie das Wetter an Ägidius (01.09.) so es vier Wochen bleiben muss.
  8. Wird Mariä Geburt (08.09.) gesät, ist’s nicht zu früh und nicht zu spät.
  9. St. Ludmilla (15.09.), das fromme Kind, bringt gern Regen und Wind.
  10. Wenn Hiltrud (27.09.) im Kalender steht, wird noch einmal das Gras gemäht.

Oktober

"Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen."

Nach dem ‘Bauernkalender’ kann es im Oktober bereits den ersten Schnee geben. Es werden Prognosen zum Winter und bereits zum nächsten Jahr aufgestellt. Manchmal enthalten die Ratschläge auch präzisere Angaben, zum Beispiel zur Roggen-Saat oder bezüglich des Weinbaus.

  1. Ist der Oktober warm und fein, kommt ein harter Winter rein. Ist der Oktober aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
  2. Wenn das Blatt am Baume bleibt, ist der Winter noch sehr weit.
  3. Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen.
  4. Warmer Oktober bringt fürwahr, stets einen kalten Februar.
  5. Hilft der Oktober nicht mit Sonne, hat der Winzer keine Wonne.
  6. Fällt das Laub auf Leodegar (02.10.), so ist das nächste ein fruchtbares Jahr.
  7. Gießt St. Gallus (16.10.) wie ein Fass, wird auch der nächste Sommer nass.
  8. An Sankt Hedwig und Sankt Gall (16.10.) schweigt der Vögel Sang und Schall.
  9. Wer an Lukas (18.10.) Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut.
  10. Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.

November

November-Sprüche und Wetterregeln

Die folgenden November-Sprüche und Bauernregeln befassen sich ähnlich wie die Oktober-Sprüche mit dem Winter, der bald naht. Auch hier gibt es Vorhersagen, die sich meist bewahrheiten. Zum Beispiel: “Hat Allerheiligen (01.11.) Sonnenschein, wird’s um Martini (11.11.) umso kälter sein.”

Es ist möglich, dass sich um den 1. November noch einmal warme Luft durchsetzt und Temperaturen bis zu 20 Grad erreicht werden können. Im weiteren Verlauf des Novembers nimmt die Wahrscheinlichkeit für mildes Wetter ab und es wird immer kälter.

  1. Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
  2. Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.
  3. Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.
  4. Blühn im November die Bäume auf’s Neu’, dann währet der Winter bis zum Mai.
  5. Hat Allerheiligen (01.11.) Sonnenschein, wird’s um Martini (11.11.) umso kälter sein.
  6. Wie’s Wetter an Lenardi (06.11.) ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
  7. Wenn’s Laub nicht vor Sankt Martin (11.11.) fällt, kommt eine große Winterkält’.
  8. Tummeln sich an Gertrud (17.11.) die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise.
  9. Dem heiligen Klemens (23.11.) traue nicht, denn selten zeigt er ein mild’ Gesicht.
  10. Wenn kein Schneefall auf Kathrein (25.11.) ist, auf Sankt Andreas kommt er gewiss.

Dezember

"Wenn’s im Dezember nicht wintert, sommert’s im Juni auch nicht."

Im Dezember beginnt offiziell der Winter. Den Bauernregeln nach ist es gut, wenn er kalt ist und Schnee bringt, damit er im Frühjahr schneller vorüber geht. Ist der Winter mild, kann er sich den Weisheiten nach bis Ostern ziehen. Ein so langer Winter kommt den Bauern nicht zugute.

  1. Wenn’s im Dezember nicht wintert, sommert’s im Juni auch nicht.
  2. Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.
  3. Dezember, kalt mit Schnee, tut dem Ungeziefer weh.
  4. Ist der Dezember wild mit Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen.
  5. Herrscht im Dezember recht strenge Kält’, sie volle 18 Wochen hält.
  6. Fällt auf Eligius (01.12.) ein starker Wintertag, die Kälte wohl vier Monate dauern mag.
  7. Nach Barbara (04.12.) geht’s Frosten an, kommt’s früher, ist nicht wohlgetan.
  8. Regnet’s an Sankt Nikolaus (06.12.), wird der Winter streng und graus.
  9. Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier.
  10. Je dicker das Eis um Weihnacht (24.12.) liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.
Bauernregel zu Neujahr: “Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.”

Lustige Bauernregeln

Lustige Bauernregeln

Einige Bauernregeln sind lustig, weil sie eigentlich keine Volkserzählungen oder Weisheiten sind. Sie machen sich auf ironische Weise über die Bauernweisheiten lustig.

Was Form, Reim und Thema anbelangt sind sie wie Bauernregeln. Manchmal steckt auch Wahrheit in ihnen, aber sie sind eher als Witz gemeint, banal und offensichtlich.

Im Jahr 2017 entstanden durch das Umweltministerium neue Bauernregeln, die auf schlechte Zustände in der Landwirtschaft hinweisen sollten. Lustige Bauernregeln sind also nicht traditionell, sondern werden eher zur Belustigung oder aus politischen Gründen weitererzählt.

  1. Lässt der Hahn die Arbeit ruh’n, kriegt er’s mit dem Huhn zu tun.
  2. Die einzige Bauernregel, die immer stimmt, lautet: Regen im Mai, April vorbei.
  3. Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.
  4. Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.
  5. Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide.
  6. Zu viel Dünger auf dem Feld geht erst ins Wasser, dann ins Geld.
  7. Hat der Bauer kalte Schuhe, steht er in der Tiefkühltruhe.
  8. Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.
  9. Kommt Januar vor Februar, wird’s dieses Jahr wie’s immer war.
  10. Cremen sich die Schweine ein, wird’s ein heißer Sommer sein.

60 Jahreszeiten und Wetter-Sprüche

60 Jahreszeiten und Wetter-Sprüche

Nicht nur zu jedem Monat, auch zu jeder Jahreszeit und zu unterschiedlichem Wetter gibt es Zitate, Sprüche und Weisheiten. Wir haben einige Bauernregeln zu den Jahreszeiten und Sprüche zum Nachdenken für dich zusammengestellt. Außerdem findest du Wetter-Sprüche zu Regen und Schnee.

Quatemberwochen

Früher hing der Beginn der Jahreszeiten noch mit dem sogenannten “Quatemberfasten” zusammen. Die vier Quatemberwochen beginnen etwa mit dem Wechsel der Jahreszeiten.

Das Frühlingsquatember liegt nach Aschermittwoch zur Osterfastenzeit und das Sommerquatember beginnt zu Pfingsten. Das Herbstquatember befindet sich am Ende des September oder Anfang des Oktobers und das Winterquatember liegt in der Adventszeit.

Frühling

Sprüche und Weisheiten zum Frühling

Sprüche über den Frühling sind meist positiv, da die Sonne wieder herauskommt und die Blumen zu blühen beginnen. Der Blick richtet sich in Richtung Sommer und das Frieren hat ein Ende. Das kam früher vor allem den Bauern zugute.

In diesem Kapitel findest du Bauernregeln zum Frühling, aber auch Weisheiten bekannter Persönlichkeiten wie Johann Gottfried von Herder oder Rainer Maria Rilke.

  1. Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen.
    (Johann Gottfried von Herder)
  2. Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.
    (Bauernregel)
  3. Will dir den Frühling zeigen,
    der hundert Wunder hat.
    Der Frühling ist waldeigen
    und kommt nicht in die Stadt.
    (Rainer Maria Rilke)
  4. Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.
    (Vincent van Gogh)
  5. Frühling ist eine echte Auferstehung, ein Stück Unsterblichkeit.
    (Henry David Thoreau)
  6. Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.
    (Friedrich von Schiller)
  7. Die Hoffnung des ganzen Jahres – der Frühling. Die Hoffnung des Tages – der Morgen.
    (Aus Japan)
  8. Der Frühling hat eine erlösende Kraft.
    (Wilhelm Busch)
  9. Was ist Frühling? Wachstum in jedem Ding.
    (Gerard Manley Hopkins)
  10. Ein froher Sinn ist wie ein Frühling. Er öffnet die Blüten der menschlichen Natur.
    (Jean Paul)

Sommer

Bauernregeln zum Sommer

Auch der Sommer hat viel gute Laune und tolles Wetter zu bieten, sodass es viele Sprüche und Zitate über ihn gibt. Einige sind praktische Tipps, andere romantische Beschreibungen, wieder andere Sprichwörter.

Für Bauern ist es wichtig, dass der Sommer nicht zu trocken ist, damit seine Getreideernte gut gedeiht. Außerdem muss er zu dieser Zeit bereits seine Vorräte für den Winter planen. Das war vor allem früher wichtig, als es noch wenig Einkaufsmöglichkeiten gab.

  1. Der Sommer macht den Menschen zum Träumer.
    (Paul Keller)
  2. In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.
    (Celia Thaxter)
  3. Wenn der Sommer sich verkündet,
    Rosenknospe sich entzündet,
    Wer mag solches Glück entbehren?
    (Johann Wolfgang von Goethe)
  4. Im Sommer ist man menschlicher, im Winter bürgerlicher.
    (Jean Paul)
  5. Der Herbst, der der Erde die Blätter wieder zuzählt, die sie dem Sommer geliehen hat.
    (Georg Christoph Lichtenberg)
  6. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
    (Aesop)
  7. Die Freude und das Lächeln sind der Sommer des Lebens.
    (Jean Paul)
  8. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.
    (Victor Hugo)
  9. Lieber Freund, was für ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzen[d], mehr Omelette als Mensch.
    (Friedrich Nietzsche)
  10. Wer nicht im Sommer sammelt ein, der wird im Winter dürftig sein.
    (Deutsches Sprichwort)

Herbst

Wetterregeln zum Herbst

Herbst und Frühling werden oft miteinander verglichen, da sie beide Übergangsjahreszeiten sind. Sie bereiten auf den Sommer und den Winter vor. Auch zu dieser Jahreszeit wird geerntet, vor allem Körnermais von September bis November.

  1. Der Herbst ist der Frühling des Winters.
    (Henri de Toulouse-Lautrec)
  2. Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.
    (Søren Kierkegaard)
  3. Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.
    (Hugo von Hofmannsthal)
  4. Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein
    wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.
    (Johann Heinrich Pestalozzi)
  5. Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.
    (Albert Camus)
  6. Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.
    (Franz Kafka)
  7. Der Herbst ist immer unsere beste Zeit.
    (Johann Wolfgang von Goethe)
  8. Der September ist der Mai des Herbstes.
    (Deutsches Sprichwort)
  9. Wenn in dem Hofgras
    Nach einem Regenschauer
    Von der Zikade
    Den leisen Ruf ich höre,
    Dann scheint der Herbst gekommen.
    (Manyoshu Man’yōshū)
  10. Wie der 31. März, so der Herbst.
    (Bauernweisheit)

Winter

Bauernregeln zum Winter

Der Winter gilt als Kontrast zum Sommer. Die frostige Naturgewalt war für die Bauern früher schwer und sie waren auf eine gute Ernte angewiesen. Doch sie stellten durch das Wetter im Winter auch bereits einige Prognosen für das kommende Jahr an.

  1. Ohne die Kälte des Winters gäbe es die Wärme des Frühlings nicht.
    (Ho Chi Minh)
  2. Späte Rosen im Garten lassen den Winter noch warten.
    (Deutsches Sprichwort)
  3. Der Winter zähmt Mensch und Tier.
    (William Shakespeare)
  4. Wenn der Winter naht – kann dann der Frühling fern sein?
    (Percy Bysshe Shelley)
  5. Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen.
    (Aus Finnland)
  6. Fällt im Winter viel Schnee und bleibt er lange liegen, dann gibt’s ein gutes Jahr, so hat man stets geschrieben.
    (Bauernweisheit)
  7. Der Winter bringt zweierlei auf einmal: weiße Tage und schwarze Nächte.
    (Deutsches Sprichwort)
  8. Wer seinen Pelz im Leihhaus hat, bekommt gar leicht den Winter satt.
    (Bäuerliche Scherzregel)
  9. Sitzt im Oktober das Laub noch fest am Baum,
    fehlt ein strenger Winter kaum.
    (Bauernweisheit)
  10. Alles hat seine Zeit: Winter und Sommer, Herbst und Frühling, Jugend und Alter, Wirken und Ruhe.
    (Johann Gottfried von Herder)

Regen-Sprüche

Regen-Sprüche

Regen bedeutet für die Landwirtschaft fruchtbares Land. Da es damals noch keine Wetterprognosen wie heute gab, wurden Vorhersagen durch das Verhalten von Tieren wie Hühnern und Fischen gemacht.

  1. Wenn die Hühner in den Regen gehen, hält er lange an.
    (Deutsches Sprichwort)
  2. Bedenke: Auch der Regen hat seine gute Seite – er schenkt uns das Leben.
    (Unbekannt)
  3. Auf Regen folgt Sonnenschein.
    (Deutsches Sprichwort)
  4. Geht der Fisch nicht an die Angel,
    ist an Regen bald kein Mangel.
    (Bauernweisheit)
  5. Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.
    (Aus China)
  6. Weder die Erde blüht ohne Regen, noch die Seele ohne Tränen.
    (Aus Griechenland)
  7. Nicht alle Wolken bringen Regen.
    (Aus Holland)
  8. Auf große Dürre folgt großer Regen.
    (Deutsches Sprichwort)
  9. Nicht Sonne nur sollst du erwarten,
    auch Regen braucht dein Lebensgarten.
    (Unbekannt)
  10. Wenn die Schwalben im Fluge das Wasser berühren, werden wir bald Regen verspüren.
    (Bäuerliche Wetterregel)

Schnee-Sprüche

Schnee-Sprüche

Auch zum Schnee gibt es Bauernweisheiten. Er wird allerdings auch oft und gerne als Metapher verwendet. Nach einer Bauernregel soll viel Schnee eine reiche Ernte prophezeien. Ein zu kühler Frühling bedeutet allerdings meist das Gegenteil. Der Schnee sollte also nicht zu lange anhalten.

  1. Viel Schnee bringt reiche Ernte.
    (Bauernregel)
  2. Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem.
    (John Ruskin)
  3. Schnee, der sich leicht ballen lässt, schmilzt bald.
    (Jean Paul)
  4. Jedem Monat blüht sein Schönes,
    Selbst in Sturm und Schnee und Eis;
    Wenn man’s nur zu finden weiß!
    (Johann Heinrich Voß)
  5. Es kleidet nicht jeden Menschen das Alter
    und nicht jede Landschaft der Schnee.
    (Theodor Fontane)
  6. Von gestern der Schnee,
    der tut nicht mehr weh,
    doch der Schnee von heute
    gefährdet die Leute.
    (Deutsches Sprichwort)
  7. Es kommt endlich alles hervor, was unter dem Schnee gelegen.
    (Aus Schlesien)
  8. Frohes Gemüt kann Schnee in Feuer verwandeln.
    (Aus Spanien)
  9. Ich wüßte gern, ob der Schnee die Bäume und die Felder liebt, wo er sie so zärtlich küßt.
    (Lewis Carroll)
  10. Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.
    (Deutsches Sprichwort)
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