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5 Tipps für gutes Karma + 30 inspirierende Sprüche

Karma – eigentlich ein spirituelles Konzept des Hinduismus, Buddhismus und Jainismus – findet auch in der westlichen Welt immer mehr Anhänger. Bestimmt hast auch du schon einmal jemanden sagen hören: “Das war Karma.“ Was es mit der traditionellen Lehre auf sich hat, erfährst du hier.

Karma hat in den indischen Religionen eine lange Tradition. Sie ist eng mit dem Glauben an Samsara verknüpft, dem Kreislauf der Wiedergeburten. Es bedeutet also, dass dein jetziger Lebensstil und dein Verhalten sich darauf auswirken, wie du in deinem nächsten Leben wiedergeboren wirst.

Mittlerweile ist die Lehre des Karmas allerdings auch in der westlichen Gesellschaft weit verbreitet, jedoch wird sie hier eher getrennt von Samsara betrachtet. Viele Menschen verstehen Karma so, dass ihr Verhalten eine direkte Auswirkung auf das Leben hat. Positives Verhalten erzeugt unweigerlich positive Energien, während negative Taten in jeglicher Form zu dir zurückkehren.

Definition: Was Karma ist

Wie Karma funktioniert

Bestimmt kennst du auch jemanden, der von sich behauptet, fest an Karma zu glauben. Oft wird Karma nämlich als Begründung dafür verwendet, dass einer Person etwas Negatives oder Positives zustößt, je nachdem, wie sie sich verhält. Karma bezeichnet also die Konsequenz, die aus einer Handlung hervorgeht. Allerdings muss diese nicht unbedingt mit der Handlung im Zusammenhang stehen. Der karmischen Lehre zufolge wirkt sich dein Handeln auf jegliche Lebensbereiche aus – im Zusammenhang mit Samsara sogar auf dein nächstes Leben.

Das Prinzip von Karma lässt sich in einem ganz einfachen Satz auf den Punkt bringen: Du bekommst, was du gibst. Im Mittelpunkt stehen also Ursache und Wirkung. Die Person, die du gerade bist, setzt sich aus all den Taten und Entscheidungen aus deiner Vergangenheit zusammen. Ebenso verhält es sich mit deiner Zukunft. Dein heutiges Verhalten wird sich unweigerlich auf deine Zukunft auswirken und sich in deinen zukünftigen Lebensumständen äußern.

Das bedeutet aber auch, dass allein du für dein Leben verantwortlich bist. Deine Lebensumstände bilden sich aus den Handlungen und Taten deiner Vergangenheit. Wenn es also einmal nicht so gut läuft, kannst du die Verantwortung nicht wegschieben. Denn diese liegt in deiner Hand. Negative Taten müssen dabei nicht direkt Konsequenzen nach sich ziehen. Die Folgen können erst viel später zum Vorschein kommen – ebenso wie bei einer positiven Lebensweise. Wer auf Karma hofft, muss also geduldig sein.

So kannst du dein Karma positiv beeinflussen

Wie du dein Karma positiv beeinflussen kannst

Dein Karma kannst du mit deinem Handeln erheblich beeinflussen. Aus guten Handlungen folgt unweigerlich gutes Karma, während schlechte Taten mieses Karma begünstigen. Jeder Tag bietet dir die Chance, an deinem Karma zu arbeiten. Nur weil du einige Taten in deiner Vergangenheit bereust, bedeutet das nicht, dass du dein Schicksal bereits besiegelt hast. Du kannst immer an dir arbeiten und dein Schicksal zum Positiven wenden.

Deine Natur kennenlernen

Einen Großteil deines Karmas bildet bereits deine in dir innewohnende Natur, deine Persönlichkeit. Nur wenn du dich kennenlernst, um deine Stärken und Schwächen weißt und diese als solche akzeptierst, kannst du an deinem Karma arbeiten. Während du deinen Charakter maßgeblich nach deinen Werten gestalten kannst, ist die Natur deiner Persönlichkeit unveränderlich und wird sich immer wieder manifestieren. Egal ob du nun selbstbewusst, unsicher, selbstverliebt oder bescheiden bist – diese Eigenschaften gehören zu dir und werden sich immer wieder als solche offenbaren. Siehe dies nicht als Schwäche an, sondern respektiere dich, wie du bist. Versuche das Beste aus dir herauszuholen und dich herauszufordern. Nur so kannst du wachsen.

Tipp: Meditation kann dir erheblich helfen, zu deiner inneren Mitte zu finden und dich auf das Wesentliche zu fokussieren. Tipps und Übungen zum Meditieren findest du hier.

Positiv denken

Deine Gedanken bilden die Grundlage deiner Handlungen. Was du denkst, sprichst du aus. Du handelst nach den Werten, die du in deinem Kopf bildest. Somit formst du deinen Charakter, der schließlich schicksalshaft für dich ist. Um an deinem Karma zu arbeiten, solltest du also ganz vorne anfangen und positivere Gedanken fassen. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber deine Denkweise hat erheblichen Einfluss auf dein Leben. Es lohnt sich also, positive Gedanken zuzulassen.

Es gibt verschiedene Strategien, deine Gedanken in eine positivere Richtung zu leiten. Anfangen kannst du beispielsweise damit, täglich Affirmationen aufzusagen. Dabei handelt es sich um selbstbejahende Aussagen, die dir zu mehr Selbstsicherheit und einer positiveren Lebenseinstellung verhelfen. Mehr Infos und passende Affirmationen zu jeder Lebenslage findest du hier. Versuche den Fokus auf das Positive zu legen. Zwar kann nicht immer alles nach Plan laufen. Die Kunst besteht darin, das Gute in diesen Situationen auszumachen. Wie das gelingt, erfährst du hier.

Reflektieren

Reflektiere deine Handlungen

Karma bedeutet auch, stets zu reflektieren. Wie hast du dich in der Vergangenheit verhalten? War dieses Verhalten richtig? Würdest du wieder so handeln? Wie würdest du dich heute in derselben Situation verhalten? Ziel ist es, aus der Vergangenheit zu lernen, dich jedoch nicht über deine vergangenen Taten zu grämen. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, sondern sie nur so akzeptieren, wie sie nunmal geschehen ist. Vergangene Handlungen haben zwar Auswirkungen auf dein Karma, allerdings kannst du diese durch dein zukünftiges Verhalten harmonisieren. Sei dir deiner Fehler bewusst, versuche sie in Zukunft zu vermeiden und handle immer mit reinem Gewissen. Zwar kannst du Fehler nie komplett vermeiden, aber du kannst dein Bestes geben. Das wirkt sich unweigerlich positiv auf dein Karma aus.

Bedacht handeln

Für gutes Karma solltest du immer mit Bedacht handeln. Deine Handlungen sind für dein Karma ausschlaggebend. Handle deshalb nicht unüberlegt, sondern bedenke, was deine Taten für Folgen haben könnten – sowohl für dich als auch für andere. Stelle dich dabei nicht in den Vordergrund. Helfe deinen Mitmenschen nicht, damit du selbst besser dastehst, sondern um das Leben anderer Menschen zu verbessern. Dabei solltest du nicht nur Dankbarkeit ihrerseits erwarten. Sei selbst dankbar, dass sie dir die Chance geben, positive Taten zu vollbringen. Karma fängt nämlich schon bei deiner Einstellung an. Wie du mehr Dankbarkeit empfindest, erfährst du hier.

Dein Schicksal akzeptieren

Auf viele Aspekte deines Lebens hast du keinen Einfluss. Worauf du jedoch Einfluss nehmen kannst, ist, wie du auf dein Schicksal reagierst. Verläuft etwas nicht nach Plan, solltest du dich in Gelassenheit üben. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst und ärgere dich nicht unnötig darüber. Trete deinem Schicksal selbstbewusst und besonnen gegenüber, statt daran zu zerbrechen oder Schmerz und Gram zu empfinden. Du selbst kannst entscheiden, wie du agierst und empfindest. Handelst du mit reinem Gewissen, wird es dir auch nicht schwerfallen, dein Schicksal zu akzeptieren. Du weißt nämlich, dass du das Beste aus deinem Leben gemacht hast. Gutes Karma zeichnet sich auch dadurch aus, dass du diese Gelassenheit und Zuversicht ausstrahlst.

Inspirierende Karma-Sprüche

Sprüche über Karma

Viele Gelehrte haben sich bereits zu Karma geäußert. Ihre Überlegungen können dir helfen, die Lehre besser zu verstehen und nach ihr zu handeln. Vielleicht eignet sich der ein oder andere Spruch sogar als Affirmation oder Lebensmotto, das zum Wegweiser deines Lebens werden kann. Mehr Lebensmottos findest du hier.

1. “Alles, was wir tun, hat eine Folge. Aber das Kluge und Rechte bringt nicht immer etwas Günstiges und das Verkehrte nicht immer etwas Ungünstiges hervor.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

2. “Erkenne, dass allem mit allem anderen zusammenhängt.“ (Leonardo DaVinci)

3. “Urteile nicht jeden Tag nach der Ernte, die du einfährst, sondern nach den Samen, die du pflanzt.“ (Robert Louis Stevenson)

4. “Wie sie gepflanzt hat, so erntet sie auch; so ist das Feld des Karmas“ (Sri Guru Granth Sahib/ heilige Schrift der Sikhs)

5. “Bevor du auf die Reise der Rache gehst, grabe zwei Gräber.“ (Konfuzius)

6. “Karma ist das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Man erntet, was man sät.“ (Mary Browne)

7. “Sobald du erkennst, dass die Natur von Wut und Freude leer ist, und du sie gehen lässt, befreist du dich vom Karma.“ (Bodhidharma)

8. “Die Sünde macht ihre eigene Hölle, und die Gutherzigkeit ihren eigenen Himmel.“ (Mary Baker Eddy)

9. “Was wir Ungerechtigkeit nennen, ist nur der Weg der ewigen Gerechtigkeit.“ (Robert Musil)

10. “Jedes Tun ist Karma, d.h. schafft Schicksal. Karma kennt keine Rache, aber auch kein Mitleid. Was du säest, wirst du ernten“ (Helene von Schewitsch)

11. “Jeder Jäger wird einmal ein Hase, früher oder später, denn die Ewigkeit ist lang.“ (Wilhelm Busch)

12. “Jede letzte Tatsache ist nur die erste einer neuen Reihe.“ (Ralph Waldo Emerson)

13. “Karma ist die ewige Bestätigung der menschlichen Freiheit. Unsere Gedanken, unsere Worte und Taten sind Fäden in einem Netz, das wir uns umhängen.“ (Swami Vivekananda)

14. “Wir betrachten die Dinge durch unsere gefärbte Brille – im Buddhismus nennen wir das ’Karma’ oder ’Illusion’. Die Welt, mit der wir zufrieden sind, und die Welt, mit der wir unzufrieden sind, haben wir selbst fabriziert.“ (Kodo Sawaki)

15. “Wir stellen uns eben die Zukunft wie einen in einen leeren Raum projizierten Reflex der Gegenwart vor, während sie oft das bereits ganz nahe Ergebnis von Ursachen ist, die uns zum größten Teil entgehen.“ (Marcel Proust in ’Auf der Suche nach der verlorenen Zeit’)

16. “’Wenn man entschlossen den Weg praktiziert, können die karmischen Hindernisse aus der Vergangenheit dann verschwinden?’
’Sie können nicht verschwinden bei Leuten, die nicht in die Essenz schauen, aber bei denen, die in die Essenz sehen, verschwinden sie wie Tau oder Schnee an der Sonne. Man mag zum Beispiel Gräser aufschichten, bis zur Höhe des höchsten Berges, aber sie verschwinden mit einem Schlag durch das Feuer. Für Leute, die in die Essenz sehen, sind die karmischen Hindernisse wie Gras und die Weisheit wie Feuer.’“ (Buddhistische Anekdote)

17. “Unser Leben ist eine Schöpfung unseres Geistes.“ (Gautama Buddha)

18. “Was wir heute sind, stammt aus unseren Gedanken von gestern, und unsere Gedanken von heute erschaffen unser Leben von morgen. Unser Leben entsteht aus unserem Geist.“ (Gautama Buddha)

19. “Jeden Morgen werden wir wieder geboren. Was wir heute tun, zählt am meisten.“ (Buddhistische Weisheit)

20. “Es wird ja Feindschaft nimmermehr durch Feindschaft wieder ausgesöhnt: Nichtfeindschaft gibt Versöhnung an – das ist Gesetz von Ewigkeit.“ (Siddhartha Gautama)

21. “An Ärger festhalten ist wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen – derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.“ (Siddharta Gautama)

22. “Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust.“ (Buddha)

23. “Sprich und handle mit unreinem Geist und Ungemach wird dir folgen. Wie das Rad dem Ochsen folgt, der den Karren zieht.“ (Buddha)

24. “Sprich oder handle mit reinem Geist, und Beglücktheit wird dir folgen, wie dein Schatten, unerschütterlich.“ (Buddha)

25. “Du wirst morgen sein, was du heute denkst.“ (Buddha)

26. “Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf.“ (Buddha)

27. “An Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere dadurch stirbt.“ (Buddha)

28. “Wer heile Hände hat, dem tut das Gift nichts an; Das Böse schadet nicht dem, der es nicht getan.“ (Buddha)

29. “Willst du deine Zukunft kennen, dann betrachte dich in der Gegenwart, denn sie ist die Ursache deiner Zukunft.“ (Buddha)

30. “Wer andere Wesen quält, die auch nach Wohlsein streben, so wie er selbst, der hat kein Glück im nächsten Leben. Wer andere Wesen schont, die auch nach Wohlsein streben, so wie er selbst, der findet Glück im nächsten Leben.“ (Siddharta Gautama)

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