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Inhaltsangabe schreiben: Aufbau, 5 Merkmale & 3 Beispiele

Eine Inhaltsangabe fasst systematisch das Wesentliche eines Textes oder eines Films zusammen. Wir haben alles Wissenswerte, den Aufbau, Merkmale, Tipps und Beispiele zur strukturierten Zusammenfassung.


Ob für die Schule, die Universität, im Job oder auch privat – eine Inhaltsangabe wird in vielen Bereichen benötigt. Doch die Wenigsten wissen, was eine gute Inhaltsangabe ausmacht und wie sie im Idealfall geschrieben sein sollte.

Was eine Inhaltsangabe ist

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Was eine Inhaltsangabe ist

Inhaltsangaben gehören zum kleinen Einmaleins des Schreibens. Sie geben einen informativen Überblick über ein Thema, ohne dass der Lesende sich selbst damit befasst haben muss. Sie reduzieren Inhalte auf ihr Wesentliches und sind deshalb auch in der Schule als wichtige Schreibübung beliebt.

Bei einer Inhaltsangabe kommt es darauf an, unwesentliche Informationen herauszulassen und nur das Wichtigste mit den eigenen Worten verständlich wiederzugeben. Zum besseren Verständnis dient hier ein klarer Aufbau, bestehend aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Formen von Inhaltsangaben sind.

Summary: Die Inhaltsangabe auf Englisch

Im Englischunterricht oder beim wissenschaftlichen Arbeiten an der Universität ist oft vom “Summary” die Rede. Übersetzt bedeutet es “Inhaltsangabe” und ist wie im Deutschen eine systematische Zusammenfassung eines Textes. Hier findest du eine Anleitung und wichtige Tipps zum Summary.

Merkmale einer Inhaltsangabe

In diesem Kapitel haben wir einen kurzen Steckbrief zur Inhaltsangabe für dich. Darin findest du alle wichtigen Informationen zur Zeit, der Sprache und dem Aufbau auf einen Blick. Im Anschluss haben wir eine ausführliche Anleitung und Beispiele für dich.

  1. Zeitform: Präsens
  2. Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Schluss
  3. Sprache: Sachlich, knappe Formulierungen, eigene Worte benutzen (Ausgangstext umformulieren)
  4. Zitate: Nur indirekte Rede verwenden (keine wörtliche)
  5. Erzählperspektive: Immer die Er/Sie-Form verwenden (personaler Erzähler)

Vorbereitung: 4 Tipps, bevor du beginnst

4 Tipps, bevor du beginnst

Damit du dir im Schreibprozess viel Arbeit ersparst, ist es wichtig, dass du eine gute Vorarbeit leistest, um dann beim Schreiben schneller voran zu kommen. Außerdem gibt es deinem Text eine übersichtliche Struktur, wenn du dich im Vorfeld gut organisiert hast und einen geordneten Überblick hast.

Lies den Text mehrmals

Lies den Text mehrmals durch. Das schafft ein besseres Verständnis der Materie, und oft wird bei mehrfachem Lesen der ein oder andere Zusammenhang viel deutlicher. Das liegt daran, dass du beim zweiten oder dritten Lesen deine Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge richten kannst als beim ersten Mal, da du ja jetzt schon weißt worum es geht.

Beantworte die klassischen W-Fragen

Um eine erste Struktur zu schaffen, kannst du beim zweiten Lesen die klassischen sieben W-Fragen beantworten: Wer? Was? Wie? Wann? Wo? Warum? Wozu? Je nach Textart können die Antworten auf diese Fragen anders aussehen, sie bieten aber immer eine gute Orientierungshilfe.

Manchmal kommt es auch vor, dass du nicht alle Fragen beantworten kannst. Bei einem Roman könntest du zum Beispiel folgende Fragen stellen:

  • Wer ist der Protagonist?
  • Wo findet die Handlung statt?
  • Wann spielt die Geschichte?
  • Was ist das Thema?
  • Wie gelangt der Protagonist in seine Lage?

Bei einem wissenschaftlichen Text oder einer Studie wären diese Fragen anders zu formulieren. Denn dort gibt es zum Beispiel keine Handlung, die beschrieben werden soll. Stattdessen beschreibst du ein bestimmtes Fachgebiet oder einen Ausblick auf wissenschaftliche Erkenntnisse.

Unterstreiche wichtige Begriffe und Namen

Unterstreiche wichtige Begriffe und Namen

In jedem Text gibt es wichtige Begriffe oder Namen, die zentral für das Thema sind. Markiere sie gut sichtbar, damit du schneller wichtige Szenen oder Themenfelder finden kannst. Hinzu kommt, dass du durch Markierungen ein besseres Verständnis dafür bekommst, wie der Text aufgebaut ist.

Nutze Sinnabschnitte und Zwischenüberschriften

Als weiteren Schritt kannst du den Text jetzt noch in Sinnabschnitte aufteilen, denen du Überschriften geben kannst. Das ermöglicht einen schnellen Rückgriff auf wichtige Textpassagen und eröffnet eine erste Struktur für die folgende Inhaltsangabe.

Checkliste: Vorbereitung
  • Habe ich den Text mehr als ein Mal gelesen?
  • Wurden alle W-Fragen beantwortet?
  • Habe ich wichtige Namen und Schlüsselbegriffe unterstrichen?
  • Gibt es logische Sinnabschnitte und Zwischenüberschriften?

Inhaltsangabe schreiben: Aufbau & Anleitung

Wie man eine Inhaltsangabe schreibt

Nach der Vorbereitung beginnt die dreiteilige Arbeit an deiner Inhaltsangabe. Ihr Aufbau besteht meistens aus Einleitung und Hauptteil, manchmal wird aber auch ein Schluss mit persönlicher Wertung vorausgesetzt.

Schreibe deine Inhaltsangabe immer im Präsens, vermeide direkte Rede und formulierte kurze, prägnante Sätze. So ist dein Text am besten verständlich und für den Lesenden gut zugänglich. Wir haben zu jedem Schritt der Anleitung eine Checkliste für dich.

Die Einleitung

Jede Einleitung einer Inhaltsangabe verfährt nach dem selben Prinzip. In der Regel besteht sie aus ein bis zwei Sätzen. Diese sagen sehr genau und direkt, um was es in dem Text geht, wer die Protagonisten sind, welche Handlung die Geschichte hat und wo sie stattfindet.

Prinzipiell verwendest du jetzt die oben bereits erwähnten klassischen W-Fragen, um eine gute Einleitung zu schreiben. Du kannst dir alle wichtigen Elemente für den Einleitungssatz aber auch mit der Abkürzung "TATTE" merken. Die einzelnen Buchstaben dieser Abkürzung stehen für: Titel, Autor, Textsorte, Thema und Erscheinungsjahr. Ein Beispiel für deine Einleitung:

Richtig: Der Roman "Die Leiden des jungen Werthers" von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1774 ist in Briefform verfasst und eine tragische Liebesgeschichte. Hauptprotagonist ist Werther, ein junger Mann, der sich in eine bereits verlobte junge Frau namens Lotte verliebt. Im Lauf der Zeit verliert sich Werther in dieser aussichtslosen Liebesgeschichte und begeht am Ende Selbstmord.

Falsch: In dem Buch "Die Leiden des jungen Werthers" von Goethe geht es um einen Mann namens Werther, der Selbstmord begeht.

Checkliste: Einleitung
  • Habe ich alle W-Fragen beantwortet?
  • Wurde der Inhalt kurz und knapp wiedergeben?
  • Sind alle wichtigen Informationen enthalten?

Der Hauptteil

Der Hauptteil deiner Inhaltsangabe

Nach der Einleitung folgt der Hauptteil der Inhaltsangabe. Er ist der längste Teil deiner Zusammenfassung und verlangt von dir die größte Selbstleistung. Hier beschreibst du mit eigenen Worten, was genau in dem Text oder dem Film vorkommt.

Vermeide dabei direkte Zitate und die Verwendung von Umgangssprache. Achte außerdem darauf, dass du bei der Wiedergabe des Inhalts chronologisch vorgehst und im Präsens bleibst.

Präsens

Wie oben bereits erwähnt, solltest du deine Inhaltsangabe im Präsens (Gegenwartsform) schreiben. Diese Regel gilt universell und ermöglicht dem Lesenden einen leichten Zugang zum Inhalt.

Ausnahmen sind Binnengeschichten, also Erzählungen innerhalb einer Erzählung, wie im Beispiel zu "Nathan der Weise". Hier ist das Präteritum erlaubt. Im Präsens geschriebene Texte sind meist besser verständlich und können schneller gelesen werden. Im Beispiel siehst du den Unterschied:

Richtig: Hauptprotagonist ist Werther, ein junger Mann, der sich in eine bereits verlobte junge Frau namens Lotte verliebt.

Falsch: Hauptprotagonist war Werther, ein junger Mann, der sich in eine bereits verlobte junge Frau namens Lotte verliebt hatte.

Indirekte Rede

Indirekte Rede

Die direkte Rede gehört nicht in eine Inhaltsangabe hinein. Deswegen solltest du immer umformulieren, wenn du ein Zitat oder einen Dialog in deinem Text verwenden möchtest. Greife auf indirekte Zitate und indirekte Rede zurück, so wie im Beispiel abgebildet:

Richtig: Zu Beginn des Briefromans schreibt Werther an seinen besten Freund, dass er froh ist, weg zu sein.

Falsch: Zu Beginn des Briefromans schreibt Werther: "Wie froh bin ich, dass ich weg bin?"

Checkliste: Hauptteil
  • Habe ich alles im Präsens geschrieben?
  • Wurde indirekte Rede anstatt direkte Rede verwendet?
  • Habe ich Zitate und Umgangssprache vermieden?

Der Schluss

Der Schluss deiner Inhaltsangabe

Das Ende oder Fazit ist bei einer Inhaltsangabe in der Regel optional. Allerdings wird es manchmal explizit verlangt und sollte dann natürlich nicht vergessen werden. In diesem Fall handelt es sich um eine "erweiterte Inhaltsangabe".

Der Schlussteil ermöglicht es dir, noch eine persönliche Note oder Wertung einzuarbeiten. Das kann deine eigene Meinung zur Intention des Autors oder eine Rezension des Inhalts sein. Dieser Teil sollte aber nur kurz sein und nicht mehr als drei bis vier Sätze umfassen. Verdeutliche an dieser Stelle, wenn es sich um deine eigenen Ansichten handelt, damit sich der Schluss von der sachlichen Wiedergabe abhebt.

Richtig: Durch die Figur des Nathan zeigt Lessing deutlich, dass ein friedvolles Miteinander zwischen verschiedenen Religionen möglich ist. Zum Schluss sind alle drei Religionen in einer Familie vereint, also unmittelbar miteinander verbunden. Aus dem Stück geht die Botschaft hervor, dass jede Religion ihre Existenzberechtigung hat und keine der anderen überlegen ist.

Falsch: Ein friedvolles Miteinander der Weltreligionen ist möglich und ihre Mitglieder stehen gleichwertig nebeneinander.

Checkliste: Schluss
  • Habe ich meine eigene Meinung wiedergeben?
  • Wird dem Lesenden klar, dass es sich um meine Meinung handelt?
  • Ist der Teil nicht zu lang?

Beispiele für eine Inhaltsangabe

Beispiele für eine Inhaltsangabe

Wie man eine Inhaltsangabe schreibt, sieht in der Theorie oft anders aus als in der Praxis. Jeder Text oder Film gehört einem eigenen Genre an und gibt unterschiedliche Informationen Preis.

Von der Kurzgeschichte "Spaghetti für zwei" ist beispielsweise kein Erscheinungsdatum bekannt. Wir haben drei unterschiedliche Beispiele einer Inhaltsangabe für dich zusammengestellt.

Kurzgeschichte: “Spaghetti für zwei”

Die folgende Inhaltsangabe ist ein Musterbeispiel für eine Kurzgeschichte, die zum Überdenken von Vorurteilen anregen soll. Sie hat einen kurzen Einleitungssatz, der alle vom Text gegebenen Informationen enthält. Außerdem gibt es einen sachlichen Hauptteil und eine persönliche Wertung am Schluss.

Ob deine Meinung am Ende der Inhaltsangabe gefragt ist, ist ganz abhängig vom Kontext. Hat dein Lehrer explizit darum gebeten, solltest du sie mit einfließen lassen. Bei einem Referat, nachdem anschließend über die Wirkung des Textes gesprochen werden soll, solltest du deine Meinung zunächst nicht preisgeben.

In der Kurzgeschichte “Spaghetti für zwei” von Frederica de Cesco, ohne bekanntes Erscheinungsdatum, geht es um eine Verwechslung, die Vorurteile gegenüber Fremden thematisiert.

Ein weißer, 14-jähriger Junge namens Heinz isst in einem Selbstbedienungsrestaurant zu Mittag. Er hat sich eine italienische Suppe bestellt, aber seinen Löffel vergessen. Nachdem er sich den Löffel geholt hat, bemerkt er, dass nun ein farbiger Junge an seinem Tisch sitzt und seine Suppe ist.

Heinz ärgert sich, aber sagt nichts, da er nicht als rassistisch wahrgenommen werden will. Er denkt darüber nach, ob es sich vielleicht um einen Asylbewerber handelt, der wenig Geld und Hunger hat. Außerdem geht er davon aus, dass der andere Junge vielleicht gar nicht seine Sprache spricht.

Heinz setzt sich zu ihm und sie essen die Suppe gemeinsam. Der andere Junge holt anschließend noch einen Teller Spaghetti – auch diesen teilen sich die beiden Fremden schweigend. Als Heinz sich zufällig umschaut, entdeckt er eine kalte Suppe am Nebentisch. Ihm wird bewusst, dass er sich im Tisch geirrt hat und schämt sich zutiefst.

Der fremde Junge erkennt die Situation, beginnt zu lachen und auch Heinz muss lachen. Daraufhin stellt der Junge sich als Marcel vor. Er spricht sehr gut Deutsch. Die beiden Jungen verabreden sich für den nächsten Tag wieder, um gemeinsam zu essen.

Die Kurzgeschichte zeigt, wie schnell wir uns von Vorurteilen beeinflussen lassen. Sie fordert dazu auf, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu bewerten und zeigt, dass es dazu auch gar keinen Grund gibt. Außerdem regt sie zum Nachdenken an, das eigene Verhalten zu reflektieren und Fehler nicht nur bei anderen, sondern auch bei sich zu suchen.

Drama: “Nathan der Weise”

"Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing

Das Drama “Nathan der Weise” beschäftigt sich mit dem Themenfeld Menschlichkeit und Toleranz. Es wird gern in der Schule verwendet, um Schülerinnen und Schüler aufzuklären und ihnen wichtige moralische Werte mit auf den Weg zu geben.

Den folgenden Beispieltext kannst du als eine Art Musterlösung für das gesamte Werk betrachten. Je nach Aufgabenstellung oder ob du zum Beispiel nur ein Kapitel zusammenfassen sollst, kann sich die Inhaltsangabe ändern. Hier findest du alles Wissenswerte zur Szenenanalyse.

“Nathan der Weise” ist ein Ideendrama in fünf Akten von Gotthold Ephraim Lessing aus der Zeit der Aufklärung. Es wurde 1779 veröffentlicht und seine Uraufführung fand 1783 in Berlin statt. Die Handlung spielt zur Zeit des Dritten Kreuzzuges der Christen im 12. Jahrhundert während eines Waffenstillstands in Jerusalem. In dem Stück geht es vor allem um den jüdischen Kaufmann und Protagonisten Nathan, der Juden, Christen und Muslime durch sein humanistisches und tolerantes Weltbild vereint.

Nathan kehrt von einer langen Geschäftsreise zurück, als er erfährt, dass es in seinem Haus brannte und ein christlicher Tempelritter seine Tochter Recha rettete. Der Ordensritter wurde als einziger von zwanzig Gefangenen vom Sultan Saladin am Leben gelassen, da er seinem verschollenen Bruder Assad ähnelt. Nathan möchte sich bei dem Ordensritter bedanken. Dieser verhält sich jedoch abweisend, da er nichts mit Juden zu tun haben möchte.

Der Sultan will Frieden zwischen den Christen und Muslimen erreichen. Er lässt Nathan zu sich rufen und fragt, welche Religion er für die ‘wahre’ Religion halte. Der Kaufmann befürchtet, dass ihn durch eine falsche Antwort eine Strafe ereilen könnte und erzählt stattdessen eine alte Geschichte: Die Ringparabel.

In der Ringparabel geht es um eine Familientradition, bei der ein Vater einen Ring in jeder Generation an seinen liebsten Sohn weitergibt. Der Ring bewirke, dass seinen Träger bei Gott und den Menschen beliebt sei. Ein Vater konnte sich eines Tages zwischen seinen drei Söhnen aber nicht entscheiden, also ließ er Duplikate anfertigen. Nach seinem Tod stritten die Söhne, wer nun den ‘wahren’ Ring habe. Sie zogen einen Richter hinzu, der sich aber weigerte, ein Urteil zu sprechen. Er sagte, dass jeder Sohn seinen Ring als den ‘wahren’ betrachten solle, da alle die Liebe ihres Vaters widerspiegeln würden. So sei es auch mit den Religionen, sagte Nathan. Beeindruckt von der Geschichte bietet der Sultan Nathan seine Freundschaft an.

Dem Tempelritter wird bewusst, dass er sich in Recha verliebt hat. Er zieht sich zunächst zurück, hält es dann aber nicht mehr aus und will sie trotz ihrer unterschiedlichen Religionen heiraten. Er erfährt daraufhin, dass Recha nur die Pflegetochter Nathans ist und eigentlich aus christlichem Hause. Auch Nathan erkundigt sich nach der Herkunft des Tempelritters.

Im Palast des Sultans begegnen sich die beiden Männer schließlich und es stellt sich heraus, dass der Ritter und Recha Geschwister sind und ihr leiblicher Vater der verschollene Bruder des Sultans. Der muslimische Sultan ist also der Onkel zweier christlicher Kinder, von denen eines bei einem jüdischen Kaufmann aufwuchs. Alle drei Religionen sind in einer Familie vereint.

Lessing thematisiert in seinem Werk einen Konflikt, der bis heute Bestand hat. Er zeigt, dass sich die Grenzen der Religionen mit Humanität und Toleranz überwinden lassen und Mitglieder unterschiedlicher Religionen auch Mitglieder einer Familie sein können.

Gedicht: “Die Beiden”

Am Beginn einer Gedichtanalyse benötigst du oft eine kurze Inhaltsangabe. Sie lässt sich mit der Einleitung einer ausführlichen Inhaltsangabe vergleichen und besteht meist nur aus ein paar Sätzen. Hier ist es vor allem wichtig, die W-Fragen zu beantworten.

In unserem Beispiel haben wir das Gedicht “Die Beiden” (1896) von Hugo von Hofmannsthal für dich zusammengefasst.

Das Gedicht “Die Beiden” von Hugo von Hofmannsthal aus dem Jahr 1896 stammt aus der Epoche des Symbolismus und handelt von einer unerfüllten Liebe.

Die erste Strophe beschreibt eine Frau, die einen Becher mit Leichtigkeit in ihrer Hand hält. Die zweite Strophe handelt von einem Mann, der sein Pferd mit fester Hand zügelt und zu der Frau reitet. In der dritten Strophe treffen beide aufeinander. Der Mann versucht den Becher zu greifen, doch beiden ist er plötzlich zu schwer und fällt zu Boden. Der Becher symbolisiert ihre Liebe, die unerfüllt bleibt.

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