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6 empfehlenswerte Podcasts für Schreibende

Für Autoren ist eigentlich das geschriebene Wort das Mittel der Wahl. Doch im Auto oder während der Hausarbeit ist es kaum möglich, parallel zu lesen. Aber zu hören. Wir stellen sechs Podcasts über das Schreiben vor.

Texte über das Schreiben zu lesen gehört zur Routine von Autoren jeder Art. Vieles lässt sich auch tatsächlich wunderbar in durchstrukturierten Texten vermitteln, doch manchmal würde man sich auch wünschen, bei den loseren Fachsimpeleien anderer Autoren Mäuschen spielen zu können. Diese Möglichkeit bietet sich mit einigen Podcasts – also mehr oder weniger regelmäßigen Online-Radio-Sendungen, die meist kostenlos und dauerhaft abgerufen werden können. Sechs solcher Podcasts, die sich mit dem Schreiben in unterschiedlichen Formen auseinandersetzen stellen wir hier vor.

Die SchreibDilettanten

(deutsch, wöchentlich, 20-30 Minuten pro Episode)

schreibdilettantenDie SchreibDilettanten ist ein Podcast/Vlog für Romanautoren von Marcus Johanus und Axel Hollmann. Mit mittlerweile 140 Folgen ist er dabei einer der umfangreichsten Schreibpodcasts in deutscher Sprache. Dabei reichen die Themen von den Top 10 Schreibtipps von Stephen King über Infodumps bis hin zu Lernpsychologie für Autoren. Jede Woche präsentieren die beiden Autoren ein 20 bis 30-minütiges Video, das gleichzeitig auch als reine Audiodatei verfügbar ist.

Stichwort Drehbuch

(deutsch, alle 3-4 Wochen, 20-60 Minuten)

Weniger an Roman- als an Drehbuchautoren richtet sich der Podcast Stichwort Drehbuch des Verbands Deutscher Drehbuchautoren. Alle drei bis vier Wochen findet sich hier ein Interview mit einem Drehbuchautor oder zu einem drehbuch-relevanten Thema. Hier reicht das Spektrum von Daily Soaps über Psychische Krankheiten im Film bis zur Drehbuchaufstellung.

Der Selfpublisher-Podcast

(deutsch, unregelmäßig, 30-50 Minuten)

Ebenfalls auf Interviews, diesmal zum Thema Self-Publishing, setzt Henri Apell mit Der Selfpublisher-Podcast. Aktuell finden sich hier 35 Episoden, die alle möglichen Bereiche des Selfpublishings abdecken: Buchformate, Kindle Unlimited, virtuelle Buchlesungen oder das Schreiben in der Bahn.

Vom Schreiben leben

(deutsch, wöchentlich, 15-20 Minuten)

Kein eigenständiger Podcast sondern an einen bestehenden Blog angebunden ist Annika Bühnemanns Vom Schreiben leben. Mit gerade erst sieben Folgen ist er noch relativ neu im Netz, bei der aktuellen Posting-Frequenz von einer Folge pro Woche könnten das aber schnell mehr werden. Thematisch konzentriert sich der Podcast bislang auf den Zusammenhang zwischen Schreiben und der eigenen Persönlichkeit, beispielsweise Produktivität oder den richtigen Umgang mit Fehlern.

Writing Excuses

(englisch, wöchentlich, 15-20 Minuten)

writingexcusesWriting Excuses ist ein englischsprachiger Podcast von Mary Robinette Kowal, Brandon Sanderson, Howard Tayler und Dan Wells – klingende Namen für jeden Phantastik-Fan. Getreu dem eigenen Motto „Fifteen minutes long, because you’re in a hurry, and we’re not that smart“ sind die mehr als 350 Episoden eher knapp aber voller Erfahrung. Die Themen reichen dabei von Charakterentwicklung über zufällige Elemente als Storyentwicklung bis zum Writer’s Mindset.

I Should Be Writing

(englisch, unregelmäßig, 15-50 Minuten)

Ebenfalls englischsprachig, ebenfalls eher aus der Phantastik-Ecke und ebenfalls mit mehr als 300 Episoden ist I Should Be Writing von Mur Lafferty bereits ein Klassiker. Die Themen sind ähnlich breit gestreut wie bei Writing Excuses – meist in der Form von Interviews. Beispielsweise mit Charlaine Harris, Kirsty Logan oder Gail Carriger.

Alle Podcasts lassen sich nicht nur auf den entsprechenden Webseiten anhören, sondern auch als MP3-Dateien auf das mobile Wiedergabegerät der Wahl laden und damit unterwegs genießen. Mit der entsprechenden App lassen sie sich sogar über einen RSS-Feed abonnieren und neue Folgen automatisch herunterladen. Beispiele für solche Podcatcher sind das plattformunabhängige Clementine, DoggCatcher (Android) oder Instacast (iOS).

<Bildnachweis: Podcast von Shutterstock>

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