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6 Zeitformen im Überblick & 6 Übungen (+ Tipps)

Wie in den meisten Sprachen gibt es auch im Deutschen verschiedene Zeitformen. Man benutzt sie, um über die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft zu sprechen. Lerne hier alles Wissenswerte und Tipps rund um die Zeitformen.

In diesem Artikel wollen wir dir einen kompakten Überblick über alle Zeitformen verschaffen. Zusätzlich haben wir dir zu den einzelnen Zeitformen auch separate Artikel vorbereitet, falls du dich im Nachhinein mit manchen Zeiten noch intensiver beschäftigen möchtest.

Deutsche Zeitformen im Überblick

Deutsche Zeitformen im Überblick

Insgesamt gibt es im Deutschen sechs verschiedene Zeitformen – davon drei für die Vergangenheit, eine für die Gegenwart und zwei für die Zukunft.

Um über die Vergangenheit zu sprechen, benötigst du das Präteritum, das Perfekt und das Plusquamperfekt – für die Zukunft das Futur 1 und das Futur 2. Die Gegenwart drückst du mit dem Präsens aus.

Die zu verwendende Zeitform steht dabei immer in einem relativen Bezug zum “Jetzt” des Sprechers.

ZeitformGebrauchBeispiel
PlusquamperfektVergangenheitich hatte gesagt
PräteritumVergangenheitich sagte
PerfektVergangenheitich habe gesagt
PräsensGegenwartich sage
Futur 1Zukunftich werde sagen
Futur 2Zukunftich werde gesagt haben

Das Präsens

Das Präsens

Die am häufigsten verwendete Zeitform im Deutschen ist das Präsens.

In diesem Kapitel erfährst du alles über dessen Verwendung und Bildung.

Damit du anschließend dein Wissen überprüfen kannst, haben wir dir auch ein paar Übungsaufgaben vorbereitet.

Verwendung des Präsens

Ein Anwendungsgebiet des Präsens sind Aussagen zu Fakten und Zuständen in der Gegenwart.

Beispiel:

  • Da ist ein Wald.

Auch bei der Beschreibung von Handlungen in der Gegenwart verwendest du das Präsens. Dabei ist es egal, ob die Handlung einmal, mehrmals oder nie stattfindet.

Beispiel:

  • Jeden Sonntag macht Oma Kekse für die Familie.

Du kannst mit dieser Zeitform aber auch ausdrücken, wie lange etwas schon andauert – und zwar auch dann, wenn der Start der Handlung in der Vergangenheit liegt.

Beispiel:

  • Paula studiert seit vier Monaten.

Sogar bei Aussagen über die Zukunft findet das Präsens Verwendung. Du benutzt es immer dann, wenn eine Handlung in der Zukunft bereits festgelegt oder vereinbart ist.

Beispiel:

  • Am Freitag machen wir einen Ausflug.

Bildung des Präsens

Für die Bildung des Präsens benötigst du zunächst die Grundform (Infinitiv) des Verbs.

Anschließend entfernst du die Endung “-en”, sodass nur der Verbstamm übrigbleibt. An diesen musst du dann noch die entsprechende Personalendung “-e”, “-st”, “-t”, “-en”, “-t”, oder “-en” anhängen.

Beispiel:

  • Maria liest eine Zeitschrift.

Zur Verdeutlichung haben wir dir eine Tabelle mit Beispielen zu den verschiedenen Personalendungen im Präsens erstellt.

PersonEndungBeispiel
ich"-e"ich renne
du"-st"du rennst
er/sie/es"-t"er rennt
wir"-en"wir rennen
ihr"-t"ihr rennt
sie"-en"sie rennen

Übung zum Präsens

Übung zum Präsens

Vervollständige die Sätze so, dass sie im Präteritum stehen. Konjugiere dafür jeweils das Verb in der Klammer.

  1. Die Katze _____ (schnurren) auf dem Sofa.
  2. Ich _____ (studieren) Wirtschaft
  3. Der Regen _____ (fallen) auf das Dach.
  4. Paul _____ (hören) Musik in seinem Zimmer.
  5. Der Wind _____ (wehen) durch die Blätter.
  6. Anna _____ (telefonieren) mit ihrer Freundin.
  7. Wir _____ (sein) fertig mit der Aufgabe.

Lösungen

  1. schnurrt
  2. studiere
  3. fällt
  4. hört
  5. weht
  6. telefoniert
  7. sind

Das Präteritum

Das Präteritum

Eine der drei Zeitformen zur Beschreibung der Vergangenheit ist das Präteritum.

Oftmals wird es in schriftlichen Texten wie Berichten, Romanen oder Märchen verwendet.

In diesem Kapitel lernst du alle Grundlagen zu dieser Zeitform und kannst anschließend dein Wissen mit Übungsaufgaben überprüfen.

Verwendung des Präteritums

Ähnlich wie das Präsens kannst du das Präteritum zur Beschreibung von Fakten und Zuständen benutzen. Hierbei müssen die Fakten und Zustände allerdings der Vergangenheit angehören.

Beispiel:

  • Angela Merkel war die Bundeskanzlerin von Deutschland.

Das Gleiche gilt auch für Handlungen in der Vergangenheit. Diese müssen allerdings in der Vergangenheit abgeschlossen sein.

Beispiel:

  • Vor drei Jahren machte ich mein Abitur.

Bildung des Präteritums

Wie auch beim Präsens erfolgt die Bildung des Präteritums durch eine Veränderung des Infinitivs. Dabei unterscheidet sich die Bildung allerdings bei schwachen und starken Verben.

Hinweis

Schwache Verben (regelmäßige Verben) behalten stets den Wortstamm ihrer Infinitivform bei, und zwar unabhängig von der Zeitform oder Person.

Die Stammform von starken Verben (unregelmäßige Verben) hingegen kann nicht durchgehend von der Infinitivform abgeleitet werden.

Zur Bildung des Präteritums bei schwachen Verben musst du ein “t” an den Wortstamm hängen und anschließend die entsprechende Personalendung ergänzen.

Beispiel:

  • ich lachte, du lachtest, er/sie/es lachte, wir lachten, ihr lachtet, sie lachten

Achtung

Bei manchen Verben musst du zusätzlich ein “e” einschieben, um das Präteritum zu bilden.

Beispiel:

  • ich atmete, du atmetest, er/sie/es atmete, wir atmeten, ihr atmetet, sie atmeten

Starke und gemischte Verben ändern beim Wechsel vom Infinitiv in das Präteritum zusätzlich ihren Stammvokal.

Beispiel:

  • sehen – ich sah
  • denken – ich dachte

Übung zum Präteritum

Übung zum Präteritum

Vervollständige die Sätze so, dass sie im Präteritum stehen. Konjugiere dafür jeweils das Verb in der Klammer.

  1. Gestern _____ (machen) Luca Hausaufgaben am Schreibtisch.
  2. Der Zug _____ (kommen) pünktlich.
  3. Ich _____ (trinken) einen Kaffee.
  4. Die Blumen _____ (blühen) schön.
  5. Sie _____ (lesen) ein Buch.
  6. Letzte Woche _____ (trainieren) Timo im Fitnessstudio.
  7. Der Hund _____ (bellen) laut.

Lösungen

  1. machte
  2. kam
  3. trank
  4. blühten
  5. las
  6. trainierte
  7. bellte

Das Perfekt

Das Perfekt

Eine weitere der drei Vergangenheitsformen ist das Perfekt, das häufig auch vollendete Gegenwart genannt wird.

Zeitlich ist es auf einer Ebene mit dem Präteritum, jedoch benutzt man das Perfekt eher in der gesprochenen Sprache.

Wir geben dir einen Überblick und ein paar praktische Übungen zu dieser Zeitform an die Hand.

Verwendung des Perfekts

Das Perfekt brauchst du, um abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit zu beschreiben, bei denen das Ergebnis oder die Folge im Vordergrund steht. Die Handlung muss also einen direkten Einfluss auf die Gegenwart haben.

Beispiel:

  • Gestern hat Peter sein Zimmer aufgeräumt. (Ergebnis: das Zimmer ist jetzt ordentlich)

Außerdem benötigst du das Perfekt, wenn du über Handlungen sprichst, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein werden.

Beispiel:

  • Bis nächste Woche hat Melanie die Überraschung gefunden.

Gibt es keinen bestimmten Zeitpunkt, verwenden wir stattdessen das Futur 2.

Bildung des Perfekts

Das Perfekt bildest du mit den Hilfsverben “haben” und “sein” und dem Partizip 2 (Partizip Perfekt).

Hinweis

Das Partizip 2 wird in der Regel mit der Vorsilbe “ge-” gebildet. Bei regelmäßigen Verben und Verben mit gemischter Konjugation musst du zudem die Endung “-t” anhängen. Für unregelmäßige Verben hingegen lautet die Endung “-en”.

Beispiele:

  • gemacht, gekauft, geweckt
  • geschrieben, geschlafen, gebunden

Da “haben” und “sein” beide unregelmäßig gebildet werden, haben wir dir eine Übersicht zur richtigen Konjugation der beiden Verben erstellt.

Person"haben""sein"
ichhabebin
duhastbist
er/sie/eshatist
wirhabensind
ihrhabtseid
siehabensind

Welches der beiden Hilfsverben du benötigst, hängt von dem Vollverb ab, aus dem das Partizip gebildet wird. Die meisten Verben werden im Perfekt aber mit dem Hilfsverb “haben” gebildet.

Beispiel

  • Mein Vater hat mir dieses Spiel geschenkt.

Das Hilfsverb “sein” benötigst du nur bei bestimmten Verbgruppen wie zum Beispiel bei der, dessen Verben eine Bewegung ausdrücken.

Beispiel:

  • Dafür ist er heute extra in die Stadt gefahren.

Übung zum Perfekt

Übung zum Perfekt

Vervollständige die Sätze so, dass sie im Perfekt stehen. Konjugiere dafür jeweils das Verb in der Klammer und ergänze die entsprechende Form von “sein“ oder “haben“.

  1. Das Handy _____ (sein/haben) ein lautes Geräusch _____ (machen).
  2. Wo _____ (sein/haben) du das Auto _____ (parken)?
  3. Der Schnee _____ (sein/haben) _____ (schmelzen).
  4. Wir _____ (sein/haben) uns _____ (finden).
  5. Wohin _____ (sein/haben) ihr _____ (gehen)?
  6. _____ (sein/haben) du das _____ (sehen)?
  7. Ich _____ (sein/haben) dir zuerst nicht _____ (glauben).

Lösungen

  1. Das Handy hat ein lautes Geräusch gemacht.
  2. Wo hast du das Auto geparkt?
  3. Der Schnee ist geschmolzen.
  4. Wir haben uns gefunden.
  5. Wohin seid ihr gegangen?
  6. Hast du das gesehen?
  7. Ich habe dir zuerst nicht geglaubt.

Das Plusquamperfekt

Das Plusquamperfekt

Die dritte Vergangenheitsform in der deutschen Sprache ist das Plusquamperfekt.

Möglicherweise begegnen dir dafür im Alltag auch Synonyme wie vollendete Vergangenheit oder zusammengesetzte Vergangenheit.

In diesem Kapitel klären wir dich über die Verwendung und Bildung dieser Zeitform auf.

Verwendung des Plusquamperfekts

Manchmal möchte man Handlungen ausdrücken, die zeitlich noch vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit passiert sind. Für diesen Fall benötigst du das Plusquamperfekt.

Beispiel:

  • Er hatte lange geprobt, bevor er bei der Talentshow antrat.

Bildung des Plusquamperfekts

Das Plusquamperfekt wird ebenfalls mit der entsprechenden Form von “sein” beziehungsweise “haben” im Präteritum und dem Partizip 2 des Vollverbs gebildet.

Beispiel:

  • Ich hatte trainiert, bevor ich zur Arbeit gefahren bin.

Da die Hilfsverben “sein” und “haben” auch im Präteritum unregelmäßig sind, haben wir dir eine Übersicht zur richtigen Konjugation erstellt.

Person"haben""sein"
ichhattewar
duhattestwarst
er/sie/eshattewar
wirhattenwaren
ihrhattetwart
siehattenwaren

Übung zum Plusquamperfekt

Übung zum Plusquamperfekt

Vervollständige die Sätze so, dass sie im Plusquamperfekt stehen. Konjugiere dafür jeweils das Verb in der Klammer und ergänze die entsprechende Form von “sein“ oder “haben“.

  1. Sie _____ (haben/sein) den Film _____ (sehen), bevor er im Kino lief.
  2. Er _____ (haben/sein) schon die Speisekarte _____ (lesen), als ich ankam.
  3. Bevor ich das Auto gekauft habe, _____ (haben/sein) ich lange _____ (sparen).
  4. Sie _____ (haben/sein) das Gerät _____ (starten), bevor sie die Anleitung las.
  5. Ich _____ (haben/sein) bereits _____ (gehen), als mein Telefon klingelte.
  6. Klara _____ (haben/sein) bereits _____ (essen), als Jörg eintraf.
  7. Bevor wir uns trafen, _____ (haben/sein) wir schon am Telefon _____ (reden).

Lösungen

  1. Sie hatte den Film gesehen, bevor er im Kino lief.
  2. Er hatte schon die Speisekarte gelesen, als ich ankam.
  3. Bevor ich das Auto gekauft habe, hatte ich lange gespart.
  4. Sie hatte das Gerät gestartet, bevor sie die Anleitung las.
  5. Ich war bereits gegangen, als mein Telefon klingelte.
  6. Klara hatte bereits gegessen, als Jörg eintraf.
  7. Bevor wir uns trafen, hatten wir schon am Telefon geredet.

Das Futur 1

Das Futur 1

Eine der beiden Zukunftsformen im Deutschen ist das Futur 1.

Man benutzt diese Zeitform hauptsächlich für Ereignisse in der Zukunft, jedoch kannst du mit dem Futur 1 auch über die Gegenwart sprechen.

Wie das funktioniert und wie man das Futur 1 bildet, erfährst du in diesem Kapitel.

Verwendung des Futur 1

Mit dem Futur 1 beschreibt man häufig entweder Absichten oder Vermutungen für die Zukunft. Dabei kann es sich gleichermaßen um sehr konkrete Pläne, wie um rein hypothetische Annahmen handeln.

Beispiele:

  • Morgen werde ich meine Familie besuchen.
  • Vielleicht wird es am Sonntag regnen.

Solche Vermutungen können sich allerdings auch auf die Gegenwart beziehen.

Beispiel:

  • Du wirst das bestimmt schon gehört haben.

Außerdem kannst du mit dem Futur 1 auch Befehle oder Drohungen aussprechen.

Beispiel:

  • Du wirst jetzt tun, was ich dir sage.
  • Du wirst noch bereuen, was du getan hast.

Bildung des Futur 1

Man bildet das Futur 1 mit einer Form von “werden“ und der Grundform (Infinitiv) des Vollverbs. Die Bildung dieser Zeitform ist also nicht besonders kompliziert.

Beispiel:

  • Ich werde dich besuchen.

Wir haben dir eine Übersicht zur richtigen Konjugation von “werden“ erstellt, damit du das Futur 1 immer sicher verwenden kannst

Person"werden"
ichwerde
duwirst
er/sie/eswird
wirwerden
ihrwerdet
siewerden

Übung zum Futur 1

Übung zum Futur 1

Vervollständige die Sätze so, dass sie im Futur 1 stehen. Konjugiere dafür jeweils die entsprechende Form von “sein“ oder “haben“ sowie das Verb in der Klammer.

  1. Morgen _____ (werden) ich mein neues Auto _____ (abholen).
  2. Nächste Woche _____ (werden) wir in den Urlaub _____ (fliegen).
  3. In einem Jahr _____ (werden) Paul seinen Abschluss _____ (machen).
  4. _____ (werden) ihr die Präsentation bis Freitag fertig _____ (haben)?
  5. Du _____ (werden) das _____ (schaffen)!
  6. Hoffentlich _____ (werden) ich mich daran _____ (erinnern).
  7. Das Restaurant _____ (werden) in zehn Minuten _____ (schließen).

Lösungen

  1. Morgen werde ich mein neues Auto abholen.
  2. Nächste Woche werden wir in den Urlaub fliegen.
  3. In einem Jahr wird Tom Paul seinen Abschluss machen.
  4. Werdet ihr die Präsentation bis Freitag fertig haben?
  5. Du wirst das schaffen!
  6. Hoffentlich werde ich mich daran erinnern.
  7. Das Restaurant wird in zehn Minuten schließen.

Das Futur 2

Das Futur 2

Die zweite Zukunftsform ist das Futur 2. Im Alltag verwenden wir es eher selten, dennoch lohnt es sich, die Regeln rund um diese Zeitform zu kennen.

Wie auch bei den anderen Zeitformen kannst du dein Wissen am Ende des Kapitels mit Übungsaufgaben überprüfen.

Verwendung des Futur 2

Ironischerweise benutzt man diese Zeitform vor allem, um über die Vergangenheit zu sprechen. Insbesondere bei Vermutungen und Hypothesen findet das Futur 2 Verwendung.

Beispiel:

  • Er wird den Schlüssel in der Stadt verloren haben.

Man kann das Futur 2 aber auch für Aussagen über die Zukunft gebrauchen. Du benutzt es dann, wenn eine Handlung zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird.

Beispiel:

  • Ich werde im Sommer mein Studium geschafft haben.

Bildung des Futur 2

Das Futur 2 wird mit einer Personalform von “werden“, dem Partizip 2 des Vollverbs und dem Infinitiv von “haben“ oder “sein“ gebildet. Das klingt erstmal etwas kompliziert, ist aber gar nicht so schwer.

Beispiel:

  • Ich werde das Buch bis morgen gelesen haben.

Übung zum Futur 2

Übung zum Futur 2

Vervollständige die Sätze so, dass sie im Futur 2 stehen. Konjugiere dafür jeweils das Verb “werden“ sowie die beiden Verben in der Klammer.

  1. Bis zum Abendessen _____ (werden) die Gäste _____ (ankommen/sein).
  2. Maria _____ (werden) ihr Flugzeug _____ (verpassen/haben).
  3. Ich _____ (werden) die Hausaufgaben _____ (erledigen/haben), bevor ich ins Bett gehe.
  4. In zwei Jahren _____ (werden) ich in Amerika _____ (sein/sein).
  5. Es _____ (werden) wohl _____ (schneien/haben).
  6. Jens _____ (werden) schon zum Restaurant _____ (fahren/sein).
  7. In einer Woche _____ (werden) wir die Präsentation _____ (vorbereiten/haben).

Lösungen

  1. Bis zum Abendessen werden die Gäste angekommen sein.
  2. Maria wird ihr Flugzeug verpasst haben.
  3. Ich werde die Hausaufgaben erledigt haben, bevor ich ins Bett gehe.
  4. In zwei Jahren werde ich in Amerika gewesen sein.
  5. Es wird wohl geschneit haben.
  6. Jens wird schon zum Restaurant gefahren sein.
  7. In einer Woche werden wir die Präsentation vorbereitet haben.

Tipps zur Vermeidung von Fehlern bei den Zeitformen

Der wahrscheinlich häufigste Fehler im Kontext der Zeitformen ist die Verwechslung der Zeitformen. Besonders das Präteritum und das Perfekt werden oftmals miteinander verwechselt.

Merke

Während man das Perfekt hauptsächlich im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet, nutzt man das Präteritum eher in geschriebener Sprache.

Beispiel:

  • Ich bin zum Supermarkt gegangen. (Perfekt)
  • Ich ging zum Supermarkt. (Präteritum)

Mach dir immer bewusst, wann eine Handlung beginnt und wann sie endet. Dadurch kannst du dir klarmachen, welche Zeitform du verwenden musst und entsprechend formulieren.

Wie so oft gilt auch bei diesem Thema: Learning by Doing. Durch regelmäßiges Lesen und Schreiben kannst du dein Gefühl für die Zeitformen verbessern.

Um die korrekte Verwendung von Zeitformen in der Praxis zu trainieren, kannst du auch immer auf Übungsaufgaben zurückgreifen. Neben denen in diesem Artikel findest du solche auch auf anderen Online-Plattformen oder in speziellen Übungsheften zur deutschen Grammatik.

Häufig kann es hilfreich sein, sich Feedback von anderen Personen wie Lehrern und Muttersprachlern einzuholen. Durch konstruktives Feedback kann man gezielt an seinen Schwachstellen arbeiten und sich langfristig verbessern.

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