Skip to main content

35 besinnliche Weihnachtsgedichte für jeden Anlass

Für die richtige Weihnachtsstimmung dürfen auch Weihnachtsgedichte nicht fehlen. Schreibe sie in eine Karte oder sage sie für deine Familie auf. Wir haben 35 schöne, besinnliche und lustige Weihnachtsgedichte – auch für Kinder.


Die Tradition der Weihnachtsgedichte

Die Tradition der Weihnachtsgedichte

Es gibt viele schöne Weihnachtsgedichte, die uns teilweise auch als Lieder bekannt sind. Das Aufsagen, Singen, Verschicken und Verschenken von Gedichten zur Weihnachtszeit hat sich mit der Zeit fest als Weihnachtstradition etabliert. Es gehört einfach zu unserem Weihnachtsfest dazu, für manche Familien mehr, für manche weniger. Doch es ist nie zu spät, diese besondere Tradition wieder neu für sich zu entdecken und Freunden und Verwandten mit einem tollen Weihnachtsgedicht eine Freude zu machen.

Frohes Fest: 35 Weihnachtsgedichte zum Verschenken und Aufsagen

Bei uns findest du die unterschiedlichsten Weihnachtsgedichte, darunter alte Schätze wie das über 200 Jahre alte Gedicht „ Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm und moderne, kurze Gedichte von unbekannten Verfassern. Weihnachtsgedichte bieten den Vorteil, dass du sie neben ein paar persönlichen Weihnachtswünschen einfach in eine Weihnachtskarte schreiben kannst. Du brauchst so keinen eigenen langen Text zu verfassen und lange überlegen, wie du ihn für jeden Verwandten variieren kannst. Wähle einfach für jeden deiner Liebsten ein anderes Gedicht aus und schreibe es in eine Karte.

Weihnachtsgedichte eignen sich auch wunderbar als Weihnachtsdekoration oder als Geschenk. Schreibe dein Lieblingsgedicht einfach auf oder drucke es aus und rahme es ein. Ein paar festliche Verzierungen und eine geschwungene Schrift sehen besonders weihnachtlich aus.

Schöne Weihnachtsgedichte

Schöne Weihnachtsgedichte

Schöne Weihnachtsgedichte eignen sich für jede Art von Kontakt: Ob du deinem Chef oder deinen Arbeitskollegen einen Weihnachtsgruß schicken möchtest oder engen Verwandten und Freunden eine Freude machen willst. Schöne Weihnachtsgedichte zeigen die schönsten Seiten von Weihnachten auf und bringen auch diejenigen in Stimmung, die sich bisher vor dem Weihnachtsfest gedrückt haben. Such dir ein schönes Gedicht aus und verschicke es an deine Freunde und Bekannten.

Advent
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt.
Und manche Tanne ahnt wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird;
Und lauscht hinaus.

Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Adventsstern
Anna Ritter (1865-1921)

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
das fror er fest in der Winterluft
und glänzt heut morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkinds Garten,
im Herzen regt sich ein süß' Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
was hat es mir da erst mitgebracht!

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen
Anna Ritter (1865-1921)

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Weihnachtslied für die Kleinen
Mia Holm (1845-1912)

Tausend Engel fliegen heut'
Lustig durch die Stadt,
Und ein Bäumchen in der Hand
Ein jeder Engel hat.

Einer sah mich freundlich an,
Kam mir lächelnd nah.
Ach, und lachte und sah aus
Gerade wie Mama.

Und sein Bäumchen seh' ich hier
Auf dem Tische steh’n,
Und den Engel hör ich leis'
Hin und wieder geh’n.

Legte ab sein Flügelpaar,
Als er kam ins Haus:
Immer noch wie die Mama
Sieht der Engel aus.

Weihnachten
Theodor Storm (1817-1888)

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fern her Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Besinnliche Weihnachtsgedichte lassen eine festliche Stimmung besonders gut aufkommen. Sie sind oft etwas nostalgisch und erzählen kurze Geschichten. Viele erinnern sich durch sie an ihre Kindheit und den ‘Geist der Weihnacht’, dieses eine bestimmte, weihnachtliche Gefühl, das jeder geliebt hat.

Da Weihnachten heute immer stressiger wird und der Schnee immer öfter ausbleibt, vermissen viele das besinnliche Weihnachtsgefühl. Die Ruhe scheint nicht mehr dieselbe und das familiäre Gefühl bleibt aus. In der Kindheit schien ohnehin alles viel schöner gewesen zu sein. Besinnliche Weihnachtsgedichte helfen dabei, dieses Gefühl wiederherzustellen und Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

Lied im Advent
Matthias Claudius (1740-1815)

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Weihnachtsspruch
(Ekaterina Panyutina)

Am Fenster zaubern Eiskristalle
Ein weihnachtliches Wunderland
Auf weiße Berge, zarte Wälder
Blicken wir alle wie gebannt.

Im Hintergrund die Kerzenwärme
Die leichte Kälte im Gesicht
Und eine Vorfreude, die allen
Das schönste Weihnachtsfest verspricht.

Doch in dem Augenblick kurz vorher
Geben wir uns den Träumen hin
Zwischen dem Wunderland dort draußen
Und unserem eigenen hier drin.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
was bringst du Lust und Fröhlichkeit!

Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein.

Und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein Jedes wird von Ihm beschenkt.

Drum lasst uns freuen und dankbar sein,
er denkt auch unser, mein und dein!

Knecht Ruprecht
(Theodor Storm, 1817-1888)

Von drauß vom Walde komm' ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,

Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;

Und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat." –

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern." –

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;

Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten."

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauß vom Walde komm' ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find'!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

Zum 24. Dezember
Theodor Fontane (1819-1898)

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,

Aber nehm' ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,

Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte –

Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben raus.

Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Lustige Weihnachtsgedichte

Lustige Weihnachtsgedichte

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, so ist ebenfalls mit dem Humor. Lustige Weihnachtsgedichte sind nichts für jedermann. Kinder freuen sich vermutlich über lockere, lustig geschriebene Weihnachtsgedichte, die den Ernst des Festes etwas spannender und spaßiger machen. Doch die gläubigen Großeltern, die in Weihnachten ein rein besinnliches Fest sehen, haben wahrscheinlich nicht so viel dafür übrig. Überlege dir also gut, wem du ein lustiges Weihnachtsgedicht schenken möchtest.

All überall liegt in der Luft

All überall liegt in der Luft
ein ganz besond’rer Weihnachtsduft

aus Zimt, Orange, Vanillin,
aus Weihrauch und aus Tannengrün.

Und wenn sich dann der Bratenduft
noch einmischt in die Weihnachtsluft,

dann weiß die Nas‘ nicht, was sie soll
und ruft: „Ich hab die Nase voll!“

Hund und Katzen sind verschwunden

Hund und Katzen sind verschwunden,
die Familie singt unumwunden,

ihre Lieder jedes Jahr,
wie es zur Weihnacht immer war.

Und ist der letzte Ton verklungen,
wird sofort erneut gesungen,

Halleluja, schallt es laut,
wenn Oma den Takt auf den Tisch dazu haut.

Fröhliche Weihnacht sieht anders aus,
doch leider nicht in unserem Haus.

Die Weihnachtsruh‘

Oma singt die alten Lieder,
Opa hält die Ohren zu.

Jedes Jahr aufs Neue wieder
ist sie hin, die Weihnachtsruh‘.

Verbrannter Braten, schlechter Wein

Verbrannter Braten, schlechter Wein,
das alles war noch zu verzeihen.

Doch das der Hund ganz unbeseelt,
die Weihnachtslieder lautstark bellt,

dass die Nachbarn hinterm Haus
ihren Grill noch packen aus,

dass der Postmann sich versteckt,
als das schwere Paket ihn erschreckt,

das alles sind die kleinen Sachen,
die Weihnachten zur Weihnacht machen.

Warten aufs Christkind in diesem Jahr

Warten aufs Christkind in diesem Jahr,
ist anders, als es sonst so war.

Mama huscht aufgeregt herum,
Papi fragt sich noch warum,

die Kinder nicht schön artig sind,
und wo bleibt denn das Christkind?

Die Oma lächelt in frohe Runde,
und wartet auf die Feierstunde,

bis Opa schließlich dann entdeckt,
die Geschenke sind versteckt,

statt Weihnachtsmann und Rentierschlitten,
ließ der Osterhase sich bitten,

und hat bestimmt auch mit Bedacht,
Ostern zur Weihnachtszeit gemacht.

Weihnachten ganz ernst und still

Weihnachten ganz ernst und still,
ist nicht so, wie es jeder will.

Mit der Familie lustig feiern,
vor lachen sich kugeln und auch eiern,

den Punsch genießen und zum Schluss,
da kommt es wie es kommen muss.

Ein kleiner Schwips zu Heiligen Nacht
hat oftmals schon viel Freude gebracht.

Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für Kinder eignen sich besonders dazu, aufgesagt zu werden. Durch die Reime können sich die Kinder die Gedichte besser merken und die ganze Familie hat Spaß daran. Es ist wichtig, das Kind nicht unter Druck zu setzen und gemeinsam darüber lachen zu können, wenn etwas vergessen oder sich versprochen wird. Weihnachten ist eine fröhliche und besinnliche Zeit, es sollte alles mit Humor genommen werden, anstatt Leistungsdruck auszuüben.

Leise rieselt der Schnee
(Eduard Ebel 1839-1905)

Leise rieselt der Schnee;
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!

In dem Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Wenn Lametta und die Zuckerstangen

Wenn Lametta und die Zuckerstangen
werden in den Baum gehangen,
naht sie schon mit großen Schritten
und Santa kommt mit seinem Schlitten.
Dann ist es wieder mal so weit:
Weihnachten – Geschenkezeit!

Morgen kommt der Weihnachtsmann
(Hoffmann von Fallersleben)

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Bunte Lichter, Silberzier,
Kind und Krippe, Schaf und Stier,
Zottelbär und Panthertier
möchte ich gerne haben.

Doch du weißt ja uns’ren Wunsch,
kennst ja unsre Herzen
Kinder, Vater und Mama,
auch sogar der Großpapa,
alle, alle sind wir da,
warten dein mit Schmerzen.

Großmutter
(Heinrich Hoffmann, 1809-1894)

Großmutter hat viel gesehn
Im Laufe der wechselnden Jahre.

All, was sie redet, klingt eigen und schön
Und trifft wohl immer das Wahre

Sie weiß noch immer so innig warm
Für ihre Liebe zu sorgen.
Drum spürt auch der Enkel spielender Schwarm
Bei ihr sich wohl und geborgen.

Und blickt sie nach Weise der alten Fraun
Versonnen hinaus in die Weite,
Dann scheint es, als könne den Himmel sie schaun,
Als stünd' ihr ein Engel zur Seite.

Lieber heiliger Nikolaus

Lieber heiliger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus,
Lehr uns an die Armen denken,
lass uns teilen und verschenken,
Zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.

Der Bratapfel
Volksgut

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

Kurze Weihnachtsgedichte

Kurze Weihnachtsgedichte

Kurze Weihnachtsgedichte haben den Vorteil, dass sie noch leichter zu merken sind und deshalb sehr gut aufgesagt werden können. Sie passen in jede Karte und überfordern keinen Lesemuffel. Die folgenden Weihnachtsgedichte sind eher modern geschrieben und leicht zu lesen. Dennoch verbreiten auch sie die gewünschte Weihnachtsstimmung. Sie eignen sich demnach für die unterschiedlichsten Kontakte in deiner Weihnachtsgrüße-Liste.

Der Stern
Wilhelm Busch (1832-1908)

Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland

und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;

dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,

fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,

ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

 

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
(Gustav Falke)

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

Weihnachten – die schönste Zeit

Weihnachten – die schönste Zeit,
wo im Schimmer vieler Kerzen
wir vergessen sollen Stress und Streit –
dann zieht Friede ein in unsre Herzen!

Bäume leuchtend (Auszug)
(Johann Wolfgang von Goethe)

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

O Weihnacht!
Niklaus Lenau (1802-1850)

O Weihnacht! Weihnacht! Höchste Feier!
Wir fassen ihre Wonne nicht.
Sie hüllt in ihre heil’gen Schleier
das seligste Geheimnis dicht.

12 votes, average: 4,50 out of 512 votes, average: 4,50 out of 512 votes, average: 4,50 out of 512 votes, average: 4,50 out of 512 votes, average: 4,50 out of 5 (12 votes, average: 4,50 out of 5)
You need to be a registered member to rate this.
Loading...

Ähnliche Beiträge