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35 besinnliche Weihnachtsgedichte für jeden Anlass

Für die richtige Weihnachtsstimmung dürfen auch Weihnachtsgedichte nicht fehlen. Schreibe sie in eine Karte oder sage sie für deine Familie auf. Wir haben 35 schöne, besinnliche und lustige Weihnachtsgedichte – auch für Kinder.


Die Tradition der Weihnachtsgedichte

Die Tradition der Weihnachtsgedichte

Es gibt viele schöne Weihnachtsgedichte, die uns teilweise auch als Lieder bekannt sind. Das Aufsagen, Singen, Verschicken und Verschenken von Gedichten zur Weihnachtszeit hat sich mit der Zeit fest als Weihnachtstradition etabliert. Es gehört einfach zu unserem Weihnachtsfest dazu, für manche Familien mehr, für manche weniger. Doch es ist nie zu spät, diese besondere Tradition wieder neu für sich zu entdecken und Freunden und Verwandten mit einem tollen Weihnachtsgedicht eine Freude zu machen.

Frohes Fest: 35 Weihnachtsgedichte zum Verschenken und Aufsagen

Bei uns findest du die unterschiedlichsten Weihnachtsgedichte, darunter alte Schätze wie das über 200 Jahre alte Gedicht „ Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm und moderne, kurze Gedichte von unbekannten Verfassern. Weihnachtsgedichte bieten den Vorteil, dass du sie neben ein paar persönlichen Weihnachtswünschen einfach in eine Weihnachtskarte schreiben kannst. Du brauchst so keinen eigenen langen Text zu verfassen und lange überlegen, wie du ihn für jeden Verwandten variieren kannst. Wähle einfach für jeden deiner Liebsten ein anderes Gedicht aus und schreibe es in eine Karte.

Weihnachtsgedichte eignen sich auch wunderbar als Weihnachtsdekoration oder als Geschenk. Schreibe dein Lieblingsgedicht einfach auf oder drucke es aus und rahme es ein. Ein paar festliche Verzierungen und eine geschwungene Schrift sehen besonders weihnachtlich aus.

Schöne Weihnachtsgedichte

Schöne Weihnachtsgedichte

Schöne Weihnachtsgedichte eignen sich für jede Art von Kontakt: Ob du deinem Chef oder deinen Arbeitskollegen einen Weihnachtsgruß schicken möchtest oder engen Verwandten und Freunden eine Freude machen willst. Schöne Weihnachtsgedichte zeigen die schönsten Seiten von Weihnachten auf und bringen auch diejenigen in Stimmung, die sich bisher vor dem Weihnachtsfest gedrückt haben. Such dir ein schönes Gedicht aus und verschicke es an deine Freunde und Bekannten.

Der Weihnachtsmarkt
(D. Haberland)

Eine Stadt, die auf sich hält,
einen Weihnachtsmarkt aufstellt.

Da werden Buden aufgebaut
und schöne Dinge drin verstaut.

Dinge, die oft selbst gemacht,
gut zu schenken Heilig Nacht.

Wenn man kein Geschenk will haben,
kann man sich am Glühwein laben.

Dies Getränk gibt’s auch mit „Schuss“,
dazu ein Keks mit Zuckerguss.

Punsch und Obstbrand, viele Sorten,
Schmalzkuchen und Sahnetorten.

Schmuck und Kugeln für den Baum,
Duftkerzen für jeden Raum.

Nussknacker und Räuchermann,
Lebkuchen und Marzipan,

kann man kaufen viele Tage
und man stellt sich oft die Frage:

Was steht hier im Vordergrund,
Freude fürs Herz oder den Mund?

Der erste Stern

Am Himmel glänzt ganz hell und fern,
der allererste Abendstern.
Rings um ihn ist dunkle Nacht,
der Stern hält stolz die Abendwacht.

Er schaut zur Erde, auf jedes Tier,
blickt auf die Häuser, schaut auch zu dir.
Er schickt mit seinem Silberschein,
dir gute Wünsche ins Haus hinein.

Und naht die liebe Weihnachtszeit,
trägt er sein schönstes Silberkleid
und hält für dich am Himmelsbaum
bereit den schönsten Weihnachtstraum.

Steig auf den Silberschein zum Baum
und pflücke dir dort einen Traum.
Der Stern strahlt dir auf deiner Reise,
schließ die Augen und sei ganz leise.

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen
(Anna Ritter, 1865-1921)

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Weihnachtsmarkt
(Peter Büttgen)

Was ist das nur für ein Gedränge?
Der Weihnachtsmarkt eröffnet heute:
Verkäufer, Händler – jede Menge,
warten auf Geschäft, ihr Leute!

Weihnachtsstimmung, immer wieder:
Christbaumschmuck und Kerzen,
Glühweinduft und Weihnachtslieder
öffnen Portemonnaies und Herzen!

Gebrannte Mandeln oder Nüsse,
Spekulatius, Negerküsse,
Kartoffeln, fein aus Marzipan,
locken viele Käufer an!

Schmuck aus Gold -und Silberschmieden,
Holzfiguren, Zeug zum Naschen,
Keramik, Weihnachtspyramiden
sollen zum Festtag überraschen!

Spielzeug, vieles handgemacht;
Puppen, Bären, Eisenbahn,
wird vom Christkindl gebracht,
oder auch vom Weihnachtsmann!

So ist sie jedes Jahr aufs Neue,
die wunderschöne Weihnachtszeit,
auf die ich mich so lange freue
mit langem, weißen Winterkleid!

Dein Weihnachtsengel
(Stefanie Gaube)

Wenn im Dezember überall im Fenster bunte Lichter brennen,
ist die Vorfreud’ eines jeden Menschen zu erkennen.

Köstlich riecht’s in all den zauberhaft geschmückten Stuben,
heimlich naschen nicht nur all die kleinen Buben.

Wenn sich der prall gefüllte Adventskalender langsam leert,
dauert’s nicht mehr lang, dann ist’s Christkind zu uns zurückgekehrt.

Sterne funkeln zwischen bunt schimmernden Blasen,
um den Christbaum fröhlich singend Engel saßen.

Prall gefüllte Tassen mit köstlich duftendem Glühwein,
Berge von Schnee zwischen Baum und Stein.

Knusprige Zimtwaffeln in klitzernden Tütchen,
Kisten mit Lebkuchen Brezn und Herzchen.

In den beheizten Stuben unter dicken Decken,
sind kalte Hände und Füße zu verstecken.

Mit dem Liebsten im Kerzenschein,
Tee und Gebäck verputzen, ach wie fein …

Die Stunden zusammen mit dir zu verbringen,
zärtliche Berührungen zum Herz durchdringen.

Du machst mich unbeschreiblich überglücklich,
drum sag ich dir: Ich lieb’ dich wirklich!

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Besinnliche Weihnachtsgedichte lassen eine festliche Stimmung besonders gut aufkommen. Sie sind oft etwas nostalgisch und erzählen kurze Geschichten. Viele erinnern sich durch sie an ihre Kindheit und den ‘Geist der Weihnacht’, dieses eine bestimmte, weihnachtliche Gefühl, das jeder geliebt hat.

Da Weihnachten heute immer stressiger wird und der Schnee immer öfter ausbleibt, vermissen viele das besinnliche Weihnachtsgefühl. Die Ruhe scheint nicht mehr dieselbe und das familiäre Gefühl bleibt aus. In der Kindheit schien ohnehin alles viel schöner gewesen zu sein. Besinnliche Weihnachtsgedichte helfen dabei, dieses Gefühl wiederherzustellen und Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

Der erste Schnee

Staunend schau ich aus dem Fenster,
geschehen ist was über Nacht.
Die ganze Welt hat sich verändert,
durch des Winters weiße Pracht.

Kleine Flöckchen tanzen langsam
vor dem Fenster hin und her.
Stundenlang könnt ich so schauen,
oh, wie lieb ich das so sehr.

Schweigend geh ich ganz alleine
durch den weißen Winterwald.
Alles ist so still und friedlich,
und mir ist nicht einmal kalt.

Langsam geh ich immer weiter,
fühl, die Welt kommt nun zur Ruh.
Angst und Sorgen fallen von mir,
und der Schnee deckt alles zu.

Weihnachtsspruch
(Ekaterina Panyutina)

Am Fenster zaubern Eiskristalle
Ein weihnachtliches Wunderland
Auf weiße Berge, zarte Wälder
Blicken wir alle wie gebannt.

Im Hintergrund die Kerzenwärme
Die leichte Kälte im Gesicht
Und eine Vorfreude, die allen
Das schönste Weihnachtsfest verspricht.

Doch in dem Augenblick kurz vorher
Geben wir uns den Träumen hin
Zwischen dem Wunderland dort draußen
Und unserem eigenen hier drin.

Es duftet
(Monika Minder)

Es duftet nach Zimt und Rosinen
Nach Schokolade und Apfelsinen
Menschen geben sich die Hand
Es wird Zeit sich zu versöhnen
Liebe zieht durchs Land.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
was bringst du Lust und Fröhlichkeit!

Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein.

Und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein Jedes wird von Ihm beschenkt.

Drum lasst uns freuen und dankbar sein,
er denkt auch unser, mein und dein!

Knecht Ruprecht
(Theodor Storm, 1817-1888)

Von drauß vom Walde komm‘ ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,

Und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt‘ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;

Und morgen flieg‘ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!“

Ich sprach: „O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.“ –

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier;

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.“ –

„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;

Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.“

Christkindlein sprach: „So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauß vom Walde komm‘ ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find‘!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

Weihnacht‘ wie es früher war
(Jutta Gornik)

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht, wie sie früher war.
Kein Rennen zur Bescherung hin.
Kein Schenken ohne Sinn.

Ich wünsch‘ mir keine teure Sache,
aus der ich mir doch gar nichts mache.
Ich möchte nur ein winzigkleines Stück
vom verlor’nen Weihnachtszauber zurück.

Dazu frostklirrend eine Heil’ge Nacht,
die frischer Schnee winterlich gemacht.
Und leuchtender als sonst die Sterne:
So hätt‘ ich’s zur Bescherung gerne.

Wohl auch das Läuten ungezählter Glocken,
die Mitternachts zur Mette locken.
Voll Freude angefüllt die Herzen,
Kinderglück im Schein der Kerzen.

Könnt‘ diese Nacht geweiht doch sein!
Nicht überladen mit Wohlstand – eher klein!
Dann hörte man wohl unter allem Klingen
vielleicht mal wieder Engel singen.

Ach, ich wünsche mir in diesem Jahr
Weihnacht, wie sie als Kind mir war.
Es war einmal, so lang ist’s gar nicht her,
für uns so wenig so viel mehr…

Lustige Weihnachtsgedichte

Lustige Weihnachtsgedichte

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, so ist ebenfalls mit dem Humor. Lustige Weihnachtsgedichte sind nichts für jedermann. Kinder freuen sich vermutlich über lockere, lustig geschriebene Weihnachtsgedichte, die den Ernst des Festes etwas spannender und spaßiger machen. Doch die gläubigen Großeltern, die in Weihnachten ein rein besinnliches Fest sehen, haben wahrscheinlich nicht so viel dafür übrig. Überlege dir also gut, wem du ein lustiges Weihnachtsgedicht schenken möchtest.

A little Weihnachtsgedicht

A little Weihnachtsgedicht
When the snow falls wunderbar,
and the children happy are.
When the Glatteis on the street,
and we all a Glühwein need.
Then you know, es ist soweit.
she is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus is besetzt,
weil die people fahren jetzt.
All to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things,
and the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes,
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum,
schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging off the balls,
then he from the Leiter falls.

Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein.
And it sings the family
schauerlich: „Oh, Chistmastree!“
And then jeder in the house,
is packing the Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne,
eine brandnew Teflon-Pfanne.
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie.

Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr,
with Tatü, tata daher.

And they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch.
And they schrei – „Wasser marsch!“,
Christmas now is in the Eimer.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits!

All überall liegt in der Luft

All überall liegt in der Luft
ein ganz besond’rer Weihnachtsduft
aus Zimt, Orange, Vanillin,
aus Weihrauch und aus Tannengrün.
Und wenn sich dann der Bratenduft
noch einmischt in die Weihnachtsluft,
dann weiß die Nas‘ nicht, was sie soll
und ruft: „Ich hab die Nase voll!“

Hund und Katzen sind verschwunden

Hund und Katzen sind verschwunden,
die Familie singt unumwunden,
ihre Lieder jedes Jahr,
wie es zur Weihnacht immer war.
Und ist der letzte Ton verklungen,
wird sofort erneut gesungen,
Halleluja, schallt es laut,
wenn Oma den Takt auf den Tisch dazu haut.
Fröhliche Weihnacht sieht anders aus,
doch leider nicht in unserem Haus.

Die Weihnachtsruh‘

Oma singt die alten Lieder,
Opa hält die Ohren zu.
Jedes Jahr aufs Neue wieder
ist sie hin, die Weihnachtsruh‘.

Verbrannter Braten, schlechter Wein

Verbrannter Braten, schlechter Wein,
das alles war noch zu verzeihen.
Doch das der Hund ganz unbeseelt,
die Weihnachtslieder lautstark bellt,
dass die Nachbarn hinterm Haus
ihren Grill noch packen aus,
dass der Postmann sich versteckt,
als das schwere Paket ihn erschreckt,
das alles sind die kleinen Sachen,
die Weihnachten zur Weihnacht machen.

Warten aufs Christkind in diesem Jahr

Warten aufs Christkind in diesem Jahr,
ist anders, als es sonst so war.
Mama huscht aufgeregt herum,
Papi fragt sich noch warum,
die Kinder nicht schön artig sind,
und wo bleibt denn das Christkind?
Die Oma lächelt in frohe Runde,
und wartet auf die Feierstunde,
bis Opa schließlich dann entdeckt,
die Geschenke sind versteckt,
statt Weihnachtsmann und Rentierschlitten,
ließ der Osterhase sich bitten,
und hat bestimmt auch mit Bedacht,
Ostern zur Weihnachtszeit gemacht.

Weihnachten ganz ernst und still

Weihnachten ganz ernst und still,
ist nicht so, wie es jeder will.
Mit der Familie lustig feiern,
vor lachen sich kugeln und auch eiern,
den Punsch genießen und zum Schluss,
da kommt es wie es kommen muss.
Ein kleiner Schwips zu Heiligen Nacht
hat oftmals schon viel Freude gebracht.

Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für Kinder eignen sich besonders dazu, aufgesagt zu werden. Durch die Reime können sich die Kinder die Gedichte besser merken und die ganze Familie hat Spaß daran. Es ist wichtig, das Kind nicht unter Druck zu setzen und gemeinsam darüber lachen zu können, wenn etwas vergessen oder sich versprochen wird. Weihnachten ist eine fröhliche und besinnliche Zeit, es sollte alles mit Humor genommen werden, anstatt Leistungsdruck auszuüben.

Leise rieselt der Schnee
(Eduard Ebel 1839-1905)

Leise rieselt der Schnee;
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!

In dem Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Wenn Lametta und die Zuckerstangen

Wenn Lametta und die Zuckerstangen
werden in den Baum gehangen,
naht sie schon mit großen Schritten
und Santa kommt mit seinem Schlitten.
Dann ist es wieder mal so weit:
Weihnachten – Geschenkezeit!

Morgen kommt der Weihnachtsmann
(Hoffmann von Fallersleben)

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Bunte Lichter, Silberzier,
Kind und Krippe, Schaf und Stier,
Zottelbär und Panthertier
möchte ich gerne haben.

Doch du weißt ja uns’ren Wunsch,
kennst ja unsre Herzen
Kinder, Vater und Mama,
auch sogar der Großpapa,
alle, alle sind wir da,
warten dein mit Schmerzen.

Großmutter
(Heinrich Hoffmann, 1809-1894)

Großmutter hat viel gesehn
Im Laufe der wechselnden Jahre.

All, was sie redet, klingt eigen und schön
Und trifft wohl immer das Wahre

Sie weiß noch immer so innig warm
Für ihre Liebe zu sorgen.
Drum spürt auch der Enkel spielender Schwarm
Bei ihr sich wohl und geborgen.

Und blickt sie nach Weise der alten Fraun
Versonnen hinaus in die Weite,
Dann scheint es, als könne den Himmel sie schaun,
Als stünd‘ ihr ein Engel zur Seite.

Niki-Mann
(Monika Minder)

Du grimmig alter Niki-Mann,
bist doch ein Freund von Kind und Frau.
Setz dich zu uns und ruh dich aus,
und wenn du willst, leer deinen Sack
in unsre Hände aus.

Aus der Weihnachtsbäckerei
(Monika Minder)

Singend torkelnd kommt der Nikolaus
Aus der Weihnachtsbäckerei.
Sein Bauch sieht wirklich ziemlich dick aus
Von der vielen Nascherei.

Doch durch die kalte Winternacht
Singt er jetzt ein Lied in Dur,
Bald schon ist er wieder wach,
Und bei den Kindern geht’s ihm richtig gut.

Lieber heiliger Nikolaus

Lieber heiliger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus,
Lehr uns an die Armen denken,
lass uns teilen und verschenken,
Zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

Kurze Weihnachtsgedichte

Kurze Weihnachtsgedichte

Kurze Weihnachtsgedichte haben den Vorteil, dass sie noch leichter zu merken sind und deshalb sehr gut aufgesagt werden können. Sie passen in jede Karte und überfordern keinen Lesemuffel. Die folgenden Weihnachtsgedichte sind eher modern geschrieben und leicht zu lesen. Dennoch verbreiten auch sie die gewünschte Weihnachtsstimmung. Sie eignen sich demnach für die unterschiedlichsten Kontakte in deiner Weihnachtsgrüße-Liste.

Fröhliche Weihnacht

Fröhliche Weihnacht überall
tönt es durch die Luft mit frohem Schall!

Weihnachtslied, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum.

Fröhliche Weihnacht überall,
tönt es durch die Luft mit frohem Schall.

Darum stimmet alle ein in den Jubelton,
denn es kommt das Heil der Welt, von des Vaters Thron.

Die Engel

Ich hab am Christkindlmarkt einen Engel gesehen,
Ihn gefragt ob er mich kann verstehen
und ob alle je einen Engel besessen,
„Ja“ hat er gesagt und es wird keiner vergessen.

Die Menschen können uns nicht verstehen,
weil sie uns nicht können neben ihnen sehen.
Wir schweben stets hinter ihnen her,
aber es bittet kaum einer um Hilfe mehr.

Wir Engel wollen gar nicht immer ruh´n,
aber „bitten“ müssen die Menschen schon selber tun.

Ist es wahr?
(Heinrich Meier)

Ist es auch tatsächlich wahr,
was da geschah, vor ungefähr zweitausend Jahr?

In Bethlehem wurde ein Kind geboren,
ein Kind zum König und Retter auserkoren.

Von Gott, den Menschen gegeben,
zum Zeichen und als Geschenk zum Leben.

Doch was hat das für mich zu bedeuten?
Ist Weihnachten Stress und Pflicht, wie bei den meisten Leuten?

Oder lass ich mich von diesem Christus berühren,
so dass ich Geborgenheit und Liebe kann spüren.

Schon der Wunsch diesen Zugang zu finden,
bringt mich ein Stück näher, das Wunder von Weihnachten zu ergründen.

Es war einmal
(Beat Jan)

Es war einmal, so ungefähr anno dazumal
ein heller Stern mit einem langen Strahl.
Auf diesem ritten süße Engelein
mit schaurig bunten Flügelein.
Der Mond lachte ziemlich frech:
so viel kitsch, mir wird grad schlecht.

S’ist Weihnachten heute
(Monika Minder)

Mitten im Zimmer der Baum mit Glitzergehenke,
drunter Geschenke in goldenem Papier,
verziert mit süssen Marzipanfigürchen,
Schnürchen und Schleifchenzier.

Die Sterne funkeln, die Glocken läuten,
s’ist Weihnachten heute.

Weihnachten – die schönste Zeit

Weihnachten – die schönste Zeit,
wo im Schimmer vieler Kerzen
wir vergessen sollen Stress und Streit –
dann zieht Friede ein in unsre Herzen!

Ein kleiner Weihnachtsbaum
(Hanna Schnyders)

Ein kleiner Weihnachtsbaum in der Ecke steht,
draussen ist es kalt und schneeverweht.
Glocken läuten in die dunkle Nacht:
Kinder singt und lacht!

Bäume leuchtend (Auszug)
(Johann Wolfgang von Goethe)

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

Friede
(Oskar Stock)

Hört, wie hell ein Glöckchen klingt,
der Kinder Herz vor Freude springt,
erfüllt die Welt mit Lichterschein
und Weihnachtsfriede kehre ein.

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