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Surrealismus: 6 Merkmale der Literatur & 5 Vertreter der Kunst

Der Surrealismus verarbeitet den Schrecken des Ersten Weltkriegs, indem er sich in Fantasie und Traum flüchtet. So entstanden viele interessante Werke, die dem Unbewussten des Menschen auf der Spur sind. Wir haben alles Wissenswerte, wichtige Merkmale und Vertreter der Kunst- und Literaturströmung.

Der Surrealismus prägte zuerst die Literatur und dann die Kunst. Wir klären den Begriff und den historischen Hintergrund, informieren über die wichtigsten Merkmale der Literatur und haben Wissenswertes zu den weltweit bekannten Vertretern der surrealistischen Kunst wie Frida Kahlo oder Salvador Dalí.

Definition: Was Surrealismus ist

Der Surrealismus dauerte etwa von 1920 bis 1933 an und ist eine Kunst- und Literaturströmung der Avantgarde-Bewegung. Sie verkörpert eine bestimmte Lebenshaltung, die sich gegen traditionelle Normen richtet und Ausdruck im Unbewussten, Absurden, in der Fantasie und im Traum findet.

Salvador Dalís "Metamorphose des Narziss" (1937)

Die Surrealisten waren inspiriert von Sigmund Freuds Traumdeutung und forderten dazu auf, den Schleier der Realität zu lüften und ins Unbewusste vorzudringen. Sie wollten die Geheimnisse und Rätsel lösen, die sich unter der Oberfläche befanden und tiefer in den menschlichen Verstand und die darin verborgene Welt eindringen. Sie sahen in der surrealen Welt eine höhere Wirklichkeit, die nicht von moralischen Fesseln unterdrückt wird.

Zum Begriff: “Surrealismus”

Etwas ist für uns “surreal", wenn es für uns nicht wirklich oder unmöglich erscheint. Der Begriff “Surrealismus” stammt aus dem Französischen und bedeutet “über dem Realismus”. Die Anhänger der Bewegung wollten eine neue Realität schaffen, die über der bisher angenommenen Realität lag.

Der Begriff geht auf Guillaume Apollinaire zurück. Er erfand ihn, um die Tendenzen der zeitgenössischen Literatur und bildenden Kunst zu bezeichnen. Er etablierte sich endgültig als André Breton ihn 1924 in sein Surrealistisches Manifest (“Manifeste du Surréalisme”) aufnahm, das die Grundlagen der Bewegung festhielt.

Historischer Hintergrund

Der Erste Weltkrieg (1914–1918) erschütterte das Weltbild der Menschen. Dort wo es vorher Wohlstand und ein geregeltes Leben gab, fanden sich nun zertrümmerte Städte, Kranke, Arme und viele Tote. Außerdem herrschte wirtschaftliche und politische Unsicherheit. Das veranlasste viele Künstler zum Umdenken und Hinterfragen der Gesellschaft.

Sie waren schockiert über die unmenschliche und brutale Welt, in der sie lebten und forderten mehr Freiheit, um sich mit ihr auseinanderzusetzen. Dazu gehörten sowohl künstlerische Freiheit als auch Menschenrechte. Surrealisten wollten eine andere Welt erkunden: die innere, geheime Welt des Unbewussten. Sie wollten aber auch Gleichberechtigung und Frieden.

Der unmittelbare Vorläufer des Surrealismus ist der Dadaismus (1916–1922). Er entstand bereits während des Krieges und stellte das alte Kunstverständnis auf den Kopf. Die Dadaisten begegneten dem Wahnsinn des Krieges mit ihrem ganz persönlichen Wahnsinn. Es wurde provoziert, schockiert und verwirrt. Es wurden Tabus gebrochen und neue Trends gesetzt, das gewohnte Bild auseinander genommen und so zusammengesetzt, dass es keinen Sinn mehr ergibt.

Vor dem Surrealismus gab es den Unsinn des Dadaismus

Der Dadaismus ebnete dem Surrealismus so auf eine gewisse Weise den Weg, indem er für künstlerische Freiheit sorgte und die Toleranzgrenze verschob. Dort wo Dada einfach an die Grenzen des Möglichen stoßen wollte und Satire zu seiner Haupteigenschaft machte, befand sich der Surrealismus auf einer Sinnsuche im Unbewussten.

Dazu inspiriert wurden seine Anhänger von Sigmund Freud. Die surrealistischen Werke boten einen neuen Einblick in die Psyche des Menschen und offenbarten genau die unterdrückte Welt, an die die Surrealisten herankommen wollten. Ein besonders relevantes Werk für sie war Freuds “Die Traumdeutung” (1900).

Außerdem beeinflusst vom Symbolismus, Expressionismus und Futurismus richtete sich der surrealistische Blick in Richtung Zukunft und Revolution. Seine Anhänger identifizierten sich stark mit der Bewegung. Sie war für sie keine kurze Erscheinung wie der Dadaismus, sondern ein Lebensgefühl und eine Philosophie. Diese Philosophie zeigte sich zuerst in der Literatur, dann folgte die Kunst. Die erste Ausstellung surrealistischer Werke gab es ab 1925 in Paris. Es folgten Connecticut, New York, London und Mexiko. Der Surrealismus verbreitete sich international.

Literatur des Surrealismus

Die Surrealisten der Literatur wurden von der deutschen Romantik angeregt, genauer von Novalis, der Traum und Wunderbares in seine Werke einbrachte. Unwirkliches und Fantastisches findet sich in ihren Werken wieder. Sie wurden von spontanen Gefühlsausbrüchen, Intuition und ihrer Stimmung geleitet. Hier findest du eine Übersicht aller wichtigen Literaturepochen. Wenn du Hilfe bei der Interpretation oder Präsentation eines surrealistischen Werks brauchst, können dir diese Links weiterhelfen:

Tipps zur Interpretation und Textanalyse
Die wichtigsten rhetorischen Mittel
Tipps zu formellen Texten aller Art
Verbessere deinen Schreibstil
Richtig Korrekturlesen
Hausarbeit schreiben
Argumentation schreiben
Referat vorbereiten
Gedichtanalyse
Romananalyse
Dramenanalyse

6 Merkmale der Literatur

Der Surrealismus war gegen Norm, Logik und Pragmatik und hielt sich deshalb sowohl in der bildenden Kunst als auch in der Literatur nicht an Konventionen oder Normen. Die Surrealisten wollten auf den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Illusion aufmerksam machen. Sie waren überzeugt vom automatischen Schreiben, bei dem sie einfach das aufschrieben, was ihnen in den Sinn kam.

Merkmale der Literatur des Surrealismus

Dieselbe Technik lässt sich auch auf die Kunst anwenden, indem einfach das gemalt wurde, was einem durch den Kopf ging, ohne Hinterfragen, ohne Regeln, ohne Hemmungen. Auch wenn der Surrealismus in der Literatur zuerst auftrat, ist er insgesamt wenig ausgeprägt. In der Kunst fand er länger Anklag und es gab mehr international bekannte Vertreter wie Frida Kahlo oder Salvador Dalí.

1. Zeitraum:

  • eng gefasst: 1920 bis 1933 (Deutschland)
  • weit gefasst: 1920 bis 1945

2. Sprache und Stil:

  • Einsatz von Zitaten aus Zeitungen
  • Dokument- oder Werbeausschnitte
  • Rätselhafte und irrationale Sprache, Neologismen
  • Automatisches Schreiben

3. Motive und Themen:

  • Träume
  • Rauschzustände und Fieber
  • Unterdrückte Gefühle und Begierden
  • Visionen
  • Wahn
  • Fantastisches und Unwirkliches
  • Irrationales und Unbewusstes
  • Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft

4. Ziele:

  • Das bisherige Leben revolutionieren
  • Ästhetische und politische Forderung nach neuen Werten und mehr Toleranz
  • Gleichberechtigung der Menschen

5. Gattungen:

  • Teilweise kein eindeutiger Unterschied zwischen Lyrik, Prosa, Collage-, Montage- oder Fragment-Technik
  • Theoretische Texte über den Surrealismus

6. Vertreter:

  • André Breton
  • Hans Arp
  • Paul Klee
  • Max Ernst
  • Paul Celan
  • Walter Benjamin

Kunst des Surrealismus

Die Kunst des Surrealismus

In den Bildern surrealistischer Künstler finden sich zahlreiche Gegensätze, Abstraktionen und subversive Elemente. Mit subversiv ist gemeint, dass sie etwas umstürzen wollen. Die Surrealisten wollten wie alle avantgardistischen Epochen das alte Kunstverständnis umstürzen und mit ihren neuartigen Elementen aus Traum und Wahn in der Kunst Platz dafür schaffen. Die Menschen sollen ihr Bewusstsein erweitern und sich aus ihren gewohnten Bahnen befreien.

Bekannte Motive in der bildenden Kunst sind beispielsweise zerfließende Uhren, geheimnisvolle Mischwesen, eine pelzige Tasse, Tiger die aus Fischen springen oder eine Nähmaschine und ein Regenschirm auf einem Seziertisch. Die bekanntesten Vertreter sind Frida Kahlo, Salvador Dalí, René Magritte, Joan Miró und Max Ernst. Wir haben im Folgenden eine Einführung in ihren Stil (veristischer und absoluter Surrealismus) sowie einige Informationen zu ihrem Leben und ihren Werken.

Veristischer und absoluter Surrealismus

Der veristische Surrealismus wird auch kritisch-paranoischer Surrealismus genannt und zeichnet sich dadurch aus, dass nicht zusammengehörende Dinge miteinander kombiniert werden. Das können Perspektiven, Beschaffenheiten, Gegenstände, Traumfiguren, Landschaften oder Lebewesen sein.

Beispiele sind die Werke Salvador Dalís. Sie zeigen zum Beispiel schmelzende Uhren in einer Wüste (Titel: “Die Beständigkeit der Erinnerung” / “Die zerrinnende Zeit”, 1931) oder einen Tiger, der aus einem Fisch springt, der wiederum aus einem Granatapfel springt (Titel: “Traum, verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Aufwachen”, 1944).

Der absolute oder abstrakte Surrealismus verfolgt an sich dasselbe Prinzip, weist aber keine realistischen Elemente auf. Dalís Werke zum Beispiel wirken in ihren Einzelheiten realistisch, aber fügen sich in ihrer Kombination zu einem surrealistischen Bild, das so in der Realität nicht vorkommen würde. Der absolute Realismus ist hingegen völlig abstrakt. Beispiele sind Werke von Joan Miró, wie das Ölgemälde “Karneval des Harlekins” (1924/25) oder die Skulptur aus Keramik-Kacheln “Frau und Vogel” (1982). Er abstrahiert aus der Realität bekannte Dinge so weit, dass sie kaum noch zu erkennen sind oder lässt völlig neue Formen einfließen.

5 Vertreter surrealistischer Kunst

In diesem Kapitel findest du die fünf wichtigsten Vertreter des Surrealismus. Sie prägten nicht nur die europäische Kunstszene, ihre Werke reichten auch bis in die USA und verbreiteten sich auf der ganzen Welt. Die bekanntesten Künstler sind bei weitem die extravaganten Persönlichkeiten Frida Kahlo (Mexiko) und Salvador Dalí (Spanien).

Doch auch René Magritte (Belgien), Joan Miró (Spanien) und Max Ernst (Deutschland, Amerika, Frankreich) haben diese Strömung geprägt. Wir haben alle wichtigen Informationen zu ihrem Leben und Werk für dich zusammengefasst.

Frida Kahlo

Frida Kahlo gilt heute als Ikone

Frida Kahlo de Rivera (1907–1954) war eine mexikanische Malerin, die nicht nur mit Talent, sondern auch mit ihrem Schicksal und ihrem Lebensmut beeindruckt. Sie ist eine der wichtigsten Vertreterinnen des Surrealismus. Ihre Werke zeigen sowohl mexikanische volkstümliche Elemente als auch Eigenschaften der Neuen Sachlichkeit.

Sie ließ ihr Geburtsjahr auf 1910 ändern, das Jahr der Mexikanischen Revolution, um zu verdeutlichen, dass ihr Leben mit dem neuen Mexiko begann. Auch sonst hatte sie fortschrittliche Ansichten und lehnte sich gegen das religiös orientierte Weltbild ihrer Mutter auf. Von ihrem Vater, der Fotograf war, wurde sie gefördert und lernte sein Handwerk.

Mit sechs Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung, die ein Bein kürzer und dünner werden ließ. Mit 18 Jahren, im Jahr 1925, wurde sie Opfer eines Unfalls. Eine Straßenbahn rammte den Bus, in dem sie saß, ihr verkümmertes Bein wurde dabei elfmal gebrochen. Außerdem brach sie sich die Rippen, ihr Schlüsselbein und ihre Wirbelsäule. Eine Haltestange bohrte sich durch ihren Rücken und trat durch das Becken wieder aus. Monatelang lag sie im Krankenhaus in einem Ganzkörpergips und musste zuhause von einem Stahlkorsett gestützt werden. Zur Beschäftigung fing sie an, zu malen.

Entgegen aller Prognosen lernte sie wieder zu gehen, auch wenn sie ihr Leben lang unter den Folgen des Unfalls litt. Ihre körperlichen und seelischen Qualen verarbeitete sie in ihrer Kunst. Dazu gehörten unter anderem mehrere Fehlgeburten und die Enttäuschungen durch ihren Ehemann, den Künstler Diego Rivera, der ihr regelmäßig untreu war.

1939 ließ sie sich von ihm scheiden und wandte sich vor allem dem Alkohol, Affären und der Malerei zu. Emotional konnte sie sich jedoch nie von ihm trennen. Etwa ein Jahr später heiratete sie ihn erneut. Dennoch hatte sie weiterhin Affären. 1953 wurden ihre Werke erstmals in einer Einzelausstellung präsentiert und sie bekam die Anerkennung, die sie sich schon lange gewünscht hatte. 1954, mit 47 Jahren, starb sie an einer Lungenembolie.

Ihre Werke gehören heute zum nationalen Kulturgut. Häufig sind es Selbstbildnisse, oft mit gebrochenem und malträtiertem Körper, manchmal als Hybrid aus Mensch und Tier. Später malte sie meist Porträts mit Tieren, die sie wirklich besaß. Dazu gehörten ein Hund, mehrere Vögel, ein Reh und zwei Affen. Ihre teilweise schockierenden Körperdarstellungen gingen zurück, da sie mit ihrer Kunst Geld verdienen wollte und diese bei Auftraggebern nicht beliebt waren. Ihr Ganzkörper-Selbstbildnis “Raíces” (auf Deutsch “Wurzeln”) wurde Jahrzehnte nach ihrem Tod für 5,6 Millionen US-Dollar versteigert.

Salvador Dalí

Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech (1904–1989) hieß ab 1982 Marqués de Púbol. Er war ein spanischer Maler, Bildhauer, Grafiker, Bühnenbildner und Schriftsteller und ist einer der Hauptvertreter des Surrealismus und der Moderne. Dalís Fähigkeiten festigten sich zu einem fotorealistischen-detailgetreuen Stil, der die Welt des Unbewussten, des Traums und des Rauschs abzubilden versuchte.

Seine typischen Merkmale sind beispielsweise schmelzende Uhren, Wüste, Krücken und brennende Giraffen. Außerdem beschäftigte er sich mit dem Thema Religion und brachte seine Frau in seine Gemälde ein.

Salvador Dalí war einer der exzentrischsten Künstler seiner Zeit

Dalí ist zweimal der Kunstschule verwiesen worden. Sein Idol war Pablo Picasso, den er zum ersten Mal in Paris traf. Außerdem war er fasziniert von Adolf Hitler und sympathisierte mit dem spanischen Diktator Francisco Franco, was immer wieder zu Kontroversen führte. Auch sorgte seine exzentrische und unkonventionelle Person immer wieder für Aufsehen. Er hielt beispielsweise ein zahmes Ozelot als Haustier und führte eine Ehe mit einer 10 Jahre älteren geschiedenen Frau, die sich selbst Gala nannte.

Salvador Dalí beteiligte sich auch an kommerziellen Erfolgen. Beispielsweise entwarf er das Chupa Chups Logo, illustrierte ein Exemplar von Lewis Carrolls “Alices Abenteuer im Wunderland” und entwarf vier Cover der bekannten Modezeitschrift Vogue. Er wurde in seinem eigens gebauten Museum, in dem er während seiner letzten Lebensjahre auch lebte, in seiner Heimatstadt Figueres unter der Bühne des Theaters begraben.

René Magritte

René François Ghislain Magritte (1898–1967) war ein belgischer Maler und wichtiger Vertreter des Surrealismus. Er betrachtete seine Werke selbst zwar als traumähnlich, aber wollte sie klar vom Traum im Schlaf unterscheiden. Sie seien selbstgewollte Träume, die aufwecken sollen. Herkömmliche Sehgewohnheiten sollten erschüttert werden, indem Traumartiges mit Realistischem vermengt wird.

Von René Magritte stammt das berühmte Bild “La trashion des images”, also “Der Verrat der Bilder”. Auf ihm zu sehen ist eine realistisch gemalte Pfeife mit der Unterschrift: “Ceci n’est pas une pipe”, übersetzt: “Dies ist keine Pfeife”. Es ist 1929 entstanden und befindet sich heute im Los Angeles County Museum of Art. Ein weiteres bekanntes Werk ist “Das Reich der Lichter” (1954), Öl auf Leinwand, heute in der Peggy Guggenheim Collection in Venedig zu sehen. Es zeigt Häuser im Dunkeln, obwohl es über ihnen helllichter Tag ist.

Joan Miró

Joan Mirós Skulptur "Frau und Vogel" in Barcelona

Joan Miró i Ferrà (1893–1983) war ein spanisch-katalanischer Maler, Bildhauer, Grafiker und Keramiker. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Moderne und des Surrealismus. Seine Werke zeigen Einflüsse des Kubismus, Fauvismus und der katalanischen Volkskunst. Der Kubismus zeichnet sich durch seine geometrischen Formen aus, der Fauvismus durch seine intensiven Farben, seine vereinfachte Darstellung und seine recht grobe Pinselführung.

In den 20er Jahren ließ Miró sich zudem vom Dadaismus und Surrealismus beeinflussen, die seinen besonderen Stil maßgeblich prägten. Er verlagerte sein Schaffen weg von der realitätsnahen Gegenständlichkeit und hin zu traumartig-magisches Bildmotiven, zum Beispiel für Mond, Sterne, Vogel, Auge und Frau, die bis heute bekannt sind. Insbesondere in Barcelona finden sich viele seiner Werke.

Max Ernst

Max Ernst (1891–1976) war ein Maler, Bildhauer und Grafiker aus Brühl in der Nähe von Bonn. 1948 erhielt er die amerikanische, 1958 die französische Staatsbürgerschaft. Er gründete gemeinsam mit Johannes Baargeld und Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe. 1922 kam er dann nach Paris, wo er sich von den Surrealisten rund um André Breton beeinflussen ließ. Er wurde so mit seinen Gemälden, Collagen, Illustrationen und Skulpturen zu einem der wichtigsten Vertreter des Surrealismus.

Seine künstlerischen Werke sind rätselhaft, zeigen fantastische Landschaften und bizarre Wesen, häufig Vögel. Außerdem verfasste er Gedichte, kunsttheoretische Schriften und Autobiografisches. Beispiele für Gemälde sind: “Die Versuchung des Heiligen Antonius” (1945), Öl auf Leinwand im Lehmbruck-Museum in Duisburg und “Natur im Morgenlicht” (1936), Öl auf Leinwand im Städel Museum in Frankfurt am Main.

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