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75 Zitate von Sokrates & 13 spannende Fakten

Sokrates gilt als einer der bekanntesten griechischen Philosophen. Wir stellen dir hier Zitate von Sokrates vor – die dir zeigen, wie der große Denker über das Leben und seine Facetten dachte.

Der griechische Gelehrte Sokrates lebte von 469 bis 399 vor Christus. Er war nicht nur einer der bekanntesten Denker seiner Zeit, sondern auch einer der einflussreichsten.

Für viele Menschen gilt Sokrates als Begründer der abendländischen Philosophie – also die Philosophie des westeuropäischen Kulturraumes von der Antike bis hin zur Gegenwart.

Kurze Zitate von Sokrates

Kurze Zitate von Sokrates

Zu Beginn kannst du hier kurze Zitate von Sokrates erkunden. Sie drehen sich um verschiedene Themen und sind trotz ihrer Bündigkeit sehr aussagekräftig.

Suche dir ein schönes Zitat heraus und nutze es beispielsweise für deinen Status bei WhatsApp oder zum Teilen in deinen sozialen Netzwerken.

  1. Ich weiß, dass ich nichts weiß.
  2. Das wahre Glück ist: Gutes zu tun.
  3. Rechtes Handeln folgt dem rechten Denken.
  4. Ein gutes Essen bringt gute Leute zusammen.
  5. König ist nur, wer seine eigenen Leidenschaften beherrscht.
  6. Wir leben nicht, um zu essen; wir essen, um zu leben.
  7. Sei, was du scheinen willst.
  8. Stagnation ist der Anfang vom Ende!
  9. Schönheit ist eine kurzlebige Tyrannei.
  10. Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun.
  11. Der Wind bläst die Säcke auf, die Dummen der Dünkel.
  12. Gut alt werden heißt: Ich habe gelernt zu verlieren.
  13. Wissen, Wissendwerden ist ein Erinnern.
  14. Der Geist ist alles; was du annimmst, wirst du.
  15. Nur der objektiv, vernünftig denkende Mensch ist das Maß der Dinge.
  16. Ich kann niemanden etwas lehren. Ich kann ihn nur zum Denken bringen.
  17. Muße ist der schönste Besitz von allen.
  18. Wie der Mensch, so seine Rede.
  19. Um sich selbst zu finden, denke selbst.
  20. Nichts ist dem Recht vorzuziehen.
  21. Gerechtigkeit. Wenn wir nur wüssten, was es ist.
  22. Die heisseste Liebe hat das kälteste Ende.

Zitate von Sokrates über das Leben

Zitate von Sokrates über das Leben

Lies dich hier durch Zitate von Sokrates, die sich rund um das Leben mit seiner Vielfältigkeit drehen. Vielleicht inspirieren sie dich dazu, dein Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Noch mehr tolle Sprüche über das Leben und seine Facetten gibt es hier zu lesen.

  1. Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.
  2. Das Glück liegt in der Hand des Menschen der die Wahrheit sieht.
  3. Ein Leben, das nicht kritisch untersucht wird, ist es nicht wert, gelebt zu werden.
  4. Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: Die Wissenschaft. Und nur ein einziges Übel: Die Unwissenheit.
  5. Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.
  6. Gib mir innere Schönheit, denn äußere Schönheit werde ich wohl nie haben. Laß mich erkennen, daß am reichsten ist, wer weise ist, und den Göttern am ähnlichsten, wer genügsam ist.
  7. Über den Besitz von Geld und Gut entstehen alle Kriege.
  8. Heirate nur. Bekommst du eine gute Frau, wirst du sehr glücklich werden; bekommst du eine schlechte, wirst du Philosoph werden.
  9. Vergönne es mir, daß ich im Inneren meiner Seele schön bin und dass alle meine äußeren Reichtümer in Harmonie mit meinem inneren Ich sind.
  10. Jeder Mensch trägt einen Dämon in sich, der ihn reizt und zu seinen Handlungen treibt.
  11. … und ist der Schüler nicht wenigstens die Hälfte seines Weges alleine gegangen, so hat er nichts gelernt.
  12. Sei freundlich, denn jeder Mensch, dem du begegnest, hat es mit einem harten Kampf zu tun.
  13. Wenn jemand stolz auf seinen Reichtum ist, braucht man ihm keinen Beifall zu spenden, bis man genau weiss, wie er ihn einsetzt.
  14. Sei langsam, um in eine Beziehung zu geraten, aber wenn du drin bist, bleib fest und beständig.

Philosophische Zitate von Sokrates

Philosophische Zitate von Sokrates

Als griechischer Gelehrter hat Sokrates vor allen Dingen eins gemacht: philosophiert. Und zwar über viele verschiedene Aspekte des menschlichen Daseins.

Sokrates beschäftigte sich unter anderem mit Tugend und Gerechtigkeit, aber auch mit Wissen und Unwissenheit.

Lies dir die nachfolgenden Zitate durch und finde heraus, wie Sokrates über das Leben und den Menschen dachte.

  1. Liebe, zur richtigen Zeit nicht zum Ausdruck gebracht, sieht aus, als wäre sie Hass.
  2. Keiner von uns beiden, so kann man wohl sagen, weiß etwas Schönes und Gutes. Aber dieser glaubt zu wissen und weiß nicht, ich aber, der ich ebensowenig weiß, glaube das nicht. Daher scheine ich um ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen, was ich nicht weiß.
  3. Denn gar sehr ist dies der Zustand eines Freundes der Weisheit, die Verwunderung; ja es gibt keinen andern Anfang der Philosophie als diesen.
  4. Was wunderst du dich, daß deine Reisen dir nichts nützen? Bist du es nicht selber, den du herumschleppst? Was dich forttrieb, sitzt dir unmittelbar auf dem Nacken.
  5. Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.
  6. Wir können einem Kind, das vor der Dunkelheit zögert, leicht vergeben; das wahre Unglück des Lebens ist, wenn Männer Angst vor dem Licht haben.
  7. Erkennen heisst erkennen, dass du nichts weisst. Das ist die Bedeutung wahren Verstehens.
  8. Bildung ist das Entzünden einer Flamme, nicht das Füllen eines Gefässes.
  9. Die Natur hat uns 2 Ohren, 2 Augen und auch aber eine Zunge angeboten — zur Vollendung, dass wir mehr hören und sehen sollten, als wir reden.
  10. Starke Köpfe diskutieren Ideen, durchschnittliche Köpfe diskutieren Ereignisse, schwache Köpfe diskutieren über Menschen.
  11. Diejenigen, die am schwersten zu mögen sind, brauchen es am meisten.
  12. Erhalte deine Freunde nicht durch blosse Komplimente, sondern durch praktische Zeichen deiner Liebe.
  13. Das eifersüchtige Individuum wird mager mit der Fettigkeit seines Nächsten.
  14. Denken Sie daran, kein menschlicher Zustand ist jemals von Dauer. Danach werden Sie sicherlich nicht mit Glück zufrieden sein und auch nicht mit Tragödien verächtlich sein.
  15. Das Geheimnis der Freude liegt nicht darin, mehr zu suchen, sondern darin, die Fähigkeit aufzubauen, viel weniger zu geniessen.
  16. Es ist besser, einen Standpunkt zu ändern, als auf einem falschen zu beharren.
  17. Wahre Weisheit kommt zu jedem von uns, wenn wir erkennen, wie wenig wir vom Leben, von uns selbst und von der Welt um uns herum verstehen.
  18. Nutze deine Zeit, um dich durch die Schriften anderer zu verbessern, damit du leicht zu dem kommst, wofür andere hart gearbeitet haben.
  19. Wer nichts weiß und weiß nicht, daß er nichts weiß, ist ein Tor – meide ihn.
    Wer nichts weiß und weiß, daß er nichts weiß, ist bescheiden – belehre ihn.
    Wer etwas weiß und weiß nicht, daß er etwas weiß, ist im Schlafe – wecke ihn.
    Wer etwas weiß und weiß, daß er etwas weiß, ist weise – folge ihm.

Zitate von Sokrates über Tod

Zitate von Sokrates über Tod

Neben Tugend und Gerechtigkeit hat sich Sokrates auch mit dem Tod beschäftigt. Die folgenden sechs Zitate spiegeln seine Ansichten dabei gut wider.

Wie du feststellen wirst, hat Sokrates den Tod weniger als eine Last betrachtet als etwas, das zum Leben dazugehört. Außerdem sah Sokrates das Philosophieren über den Tod als eine Vorbereitung dafür an.

  1. Ängstigt euch nicht vor dem Tod, denn seine Bitterkeit liegt in der Furcht vor ihm.
  2. Niemand kennt den Tod. Es weiss auch keiner, ob er nicht das grösste Geschenk für den Menschen ist.
  3. Eins von beiden ist das Totsein: entweder so viel als nichts sein noch irgendeine Empfindung von irgendetwas haben, wenn man tot ist; oder, wie auch gesagt wird, es ist eine Versetzung und Umzug der Seele von hinnen an einen andern Ort. Und es ist nun gar keine Empfindung, sondern wie ein Schlaf, in welchem der Schlafende auch nicht einmal einen Traum hat, so wäre der Tod ein wunderbarer Gewinn.
  4. Wir urteilen sicherlich nicht recht, so viel unser das Sterben für etwas Böses halten.
  5. In der Tat also […] trachten die richtig Philosophierenden danach zu sterben, und der Tod ist ihnen unter allen Menschen am wenigsten furchtbar.
  6. Tritt also der Tod den Menschen an: so stirbt, wie es scheint, das Sterbliche an ihm, das Unsterbliche aber und Unvergängliche zieht wohlbehalten ab, dem Tode aus dem Wege.
  7. Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist von hier an einen anderen Ort, und wenn es wahr ist, was man sagt, dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden, welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?

Zitate von Sokrates zum Nachdenken

Zitate von Sokrates zum Nachdenken

Hast du immer noch nicht genug philosophiert, warten in diesem Kapitel noch weitere Zitate von Sokrates auf dich. Sie sollten dich vor allen Dingen zum Nachdenken anregen.

Oder du suchst dir ein passendes Zitat heraus und schickst ihn an eine Freundin oder einen Freund und regst diese Person zum Grübeln an.

  1. Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiss alles besser.
  2. In jedem Menschen ist Sonne – man muß sie nur zum Leuchten bringen.
  3. Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf!
  4. Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
  5. Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
  6. Wenn wir all unser Unglück auf einen gemeinsamen Haufen legten und dann jeder davon einen gleich grossen Teil wieder an sich nehmen müsste, so würden die meisten Menschen zufrieden ihr eigenes Unglück zurücknehmen und davongehen.
  7. Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum, Luxus künstliche Armut.
  8. Die Meinungen der Masse sind Gespenster, mit denen man Kinder erschrecken kann.
    Denke immer daran, daß das Essen, so schmackhaft es auch zubereitet sein mag, nur dann schmeckt, wenn wir Appetit haben.
  9. Wenn du etwas weitersagen willst, so seihe es zuvor durch drei Siebe: Das Erste läßt nur das Wahre hindurch, das Zweite läßt nur das Gute hindurch, und das Dritte läßt nur das Notwendigste hindurch. Was durch alle drei Siebe hindurchging, das magst du weitersagen.
  10. Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.
  11. Lange Kleider behindern den Leib, überflüssiges Drum und Dran die Seele.
  12. Wenn die Debatte vorbei ist, ist Verleumdung das Werkzeug des Verlierers.
  13. Eigenartigerweise kann ein Mann immer sagen, wie viele Schafe er besitzt, aber er kann nicht sagen, wie viele Freunde er hat, so gering ist der Wert, den wir ihnen beimessen.

Klicke hier für berühmte Zitate von bekannten Personen.

13 spannende Fakten zu Sokrates

Spannende Fakten zu Sokrates

Du bist auf den Geschmack gekommen und möchtest mehr über Sokrates, sein Leben und sein Schaffen wissen?

Im Anschluss kannst du dich noch durch spannende Fakten zu Sokrates Schaffen und Leben erfahren.

Hier wird mit Sicherheit der ein oder andere Fakt dabei sein, den du nicht über den griechischen Philosophen wusstest.

  1. Sokrates wurde in eine gut betuchte Familie hineingeboren – seine Mutter war Hebamme und sein Vater Steinmetz.
  2. Mit seiner ersten Frau Xanthippe bekam Sokrates drei Kinder. Sie heirateten um das Jahr 449 vor Christus.
  3. Sokrates selbst schien nicht gläubig gewesen zu sein und hat die traditionellen religiösen Vorstellungen immer wieder in Frage gestellt. Zudem soll er versucht haben, andere Menschen von ihrem Glauben abzubringen.
  4. Sokrates soll sogar Alexander den Großen sowie Plato und Aristoteles unterrichtet haben.
  5. Bevor Sokrates Philosoph wurde, war er längere Zeit als Bildhauer und Maurer tätig.
  6. Der griechische Gelehrte gab bezahlten Unterricht – was aus den Mitschriften seiner Schüler Xenophon und Aristophanes hervorging.
  7. Um die Wahrheit über Politik und Ethik zu erfahren, sprach Sokrates täglich mit Menschen aus allen bürgerlichen Schichten Athens.
  8. Die nach Sokrates benannte “sokratische Methode” beschreibt eine Form des philosophischen Dialogs, bei dem du deinem Gesprächspartner Wissen vermittelst, ohne ihn zu belehren. Dies funktioniert beispielsweise, indem du die geeigneten Fragen stellst, sodass dein Gegenüber ganz von alleine von seinen Überzeugungen loslässt.
  9. Sokrates war Infanterist im Peloponnesischen Krieg zwischen Athen und Sparta.
    Laut den Schilderungen Platons soll Sokrates ein kleiner, stämmiger Mann mit Stupsnase gewesen
  10. sein.
  11. Sokrates selbst soll keine Schriften hinterlassen haben. Alle überlieferten Schriften stammen von seinen Schülerinnen und Schülern.
  12. Im Jahr 399 vor Christus wurde Sokrates in Athen wegen Gotteslosigkeit und Korruption der Jugend angeklagt. Der Gelehrte wurde am Ende des Prozesses für schuldig erklärt und zum Tode verurteilt.
  13. Sokrates wurde durch das Trinken von Schierlingsbecher hingerichtet. Dabei handelt es sich um einen Trank bestehend aus – einer stark giftigen Pflanze – dem Gefleckten Schierling. Sokrates starb in einem Alter von 70 Jahren.
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