Skip to main content

Nietzsche: 3 Thesen & 30 Zitate des Philosophen

Friedrich Nietzsche war ein berühmter Philosoph. Doch zu seinen Lebzeiten kamen seine Theorien eher weniger gut an. Die wichtigsten Thesen des bekannten Denkers, seinen Werdegang und charakteristische Nietzsche-Zitate haben wir hier für dich zusammengestellt.

Genie und Wahnsinn liegen oft nah beieinander – und auch das Leben von Nietzsche war von beidem geprägt. Seine Schriften waren revolutionär und beeinflussten die Philosophie maßgeblich. Doch Krankheit und Depression machten ihm immer wieder zu schaffen und sorgten schließlich für seinen Niedergang.

Im Folgenden erfährst du die wichtigsten Fakten über Nietzsches Leben – zuerst stichpunktartig zusammengefasst in einem Lebenslauf und später ausformuliert in einer Kurzbiographie.

Friedrich Nietzsche: Sein Leben

Friedrich Nietzsche (1887)

Geboren wurde Friedrich Nietzsche am 15. Oktober 1844 in der Nähe von Leipzig. Am 25. August 1900 starb er in Weimar im Alter von nur 55 Jahren. Er war als Professor für Philologie, freier Autor und freier Philosoph tätig.

Dabei eckte er mit seinen Theorien immer wieder an und konnte zu seinen Lebzeiten nur wenige Anhänger gewinnen. Vor allem sein Spätwerk sorgte in der Vergangenheit für einige Kontroversen.

Nietzsches Theorie des Übermenschen deuteten unter anderem die Nationalsozialisten für ihre Zwecke um. Dabei distanzierte sich Nietzsche zu Lebzeiten klar vom Antisemitismus und Nationalismus. Was Nietzsche wirklich mit seiner Theorie vom Übermenschen meinte, haben wir später noch einmal näher ausgeführt.

Wichtige Einflüsse auf Friedrich Nietzsche waren der Komponist Richard Wagner und der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer. Für Wagner hegte Nietzsche tiefe Bewunderung und war mit ihm auch einige Jahre freundschaftlich verbunden.

Von Arthur Schopenhauers Philosophie distanzierte er sich später. Noch heute sind Nietzsches Werke in der Philosophie relevant und dienen modernen Denkern als Inspiration.

Kurzer Steckbrief

Mit den folgenden Eckdaten bekommst du einen ersten Eindruck von Nietzsches Leben und kannst dir einen groben Überblick verschaffen:

  • Name: Friedrich Wilhelm Nietzsche
  • Lebzeiten: geboren am 15. Oktober 1844 in der Nähe von Leipzig (heutiges Sachsen-Anhalt); gestorben am 25. August 1900 in Weimar
  • Berufe: Professor für Philologie, freier Autor, freier Philosoph
  • Familie: Vater: Carl Ludwig Nietzsche (1813–1849); Mutter: Franziska Nietzsche (1826-1897); Geschwister: Elisabeth Nietzsche (1846–1935), Karl Ludwig Joseph Nietzsche (1848–1850)

Lebenslauf

Nietzsche-Haus in der Schweiz

Nietzsche hatte im Laufe seines Lebens mit einigen Turbulenzen zu kämpfen. Gerade sein Gesundheitszustand sorgte immer wieder für Schwierigkeiten und bedeutete auch das Ende seiner wissenschaftlichen Karriere.

Dabei wurde Nietzsche anfangs eine steile Karriere vorhergesagt. Seine Werke fanden jedoch keinen großen Anklang, auch weil er sich mit ihnen von der klassischen Philologie entfernte. Und die lehrte er schließlich an der Universität.

Heute ist Friedrich Nietzsche hauptsächlich als deutscher Philosoph bekannt. Er hatte zwar auf eigenen Wunsch keine Staatsbürgerschaft, schrieb aber in deutscher Sprache. Wir haben die wichtigsten Zwischenstationen Nietzsches stichpunktartig zusammengefasst.

1844

  • Nietzsche wurde am 15. Oktober in Röcken in der Nähe von Leipzig geboren
  • Sein Vater war lutherischer Pfarrer

1850–1856

  • 1850 Tod des Vaters, Umzug nach Naumburg
    Leben in einem Frauenhaushalt mit Mutter, Schwester, Großmutter, zwei unverheirateten Tanten und dem Dienstmädchen
    1856 Umzug in eigene Wohnung mit Mutter und Schwester

1864–1869

  • 1864 Studium der klassischen Philologie und evangelischen Theologie an der Universität Bonn, nach einem Semester Abbruch des Theologiestudiums
  • 1865 Wechsel an die Universität Leipzig
  • 1869 Beförderung zum außerordentlichen Professor für klassische Philologie an der Universität Basel (ohne Promotion)

1872–1879

  • 1972 Veröffentlichung seines ersten größeren Werks "Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik"
  • 1879 vorzeitige Pensionierung von Lehrtätigkeit aufgrund von gesundheitlichen Problemen

1888–1889

  • 1888 Verbesserung seines Gesundheitszustandes und Hochstimmung, Veröffentlichung mehrerer Bücher, begann seine Autobiographie "Ecce Homo" zu schreiben
  • 3. Januar 1889 Nervenzusammenbruch
  • Aufenthalt Nietzsches in mehreren Psychiatrischen Kliniken

Ab 1890

  • Pflege durch die Mutter beziehungsweise Schwester in Naumburg und später Weimar, Wahnvorstellungen, Apathie und Schlaganfälle
  • 25. August 1900 Tod durch Pneumonie und weiteren Schlaganfall

Biografie von Friedrich Nietzsche

Biografie von Friedrich Nietzsche

Im Folgenden haben wir die einzelnen Lebensabschnitte Nietzsches noch näher ausformuliert. Sie sind untergliedert in Herkunft und Jugend, Universitätsjahre, den Übergang zur Philosophie, seine Tätigkeiten als Autor sowie seine letzten Jahre in Krankheit.

Herkunft und Jugend

Friedrich Nietzsche war das älteste Kind des lutherischen Pfarrers Carl Ludwig Nietzsche und seiner Ehefrau Franziska Nietzsche. Schon früh war Nietzsche einem Schicksalsschlag ausgesetzt, denn mit nur fünf Jahren verlor er seinen Vater.

Fortan lebte die kleine Familie bei der Großmutter zusammen mit zwei unverheirateten Tanten und einem Dienstmädchen. Nietzsche wuchs also in einem reinen Frauenhaushalt auf, was ihn Zeit seines Lebens prägte.

Erst mit dem Tod der Großmutter im Jahr 1856 und dem daraus resultierenden Erbe zog Nietzsche mit seiner Mutter und Schwester in eine eigene Wohnung. Schon in seiner Jugend fiel Nietzsche durch besondere schulische Leistungen auf.

Besonders sein musisches und sprachliches Talent war außerordentlich. Auch in seiner Freizeit beschäftigte er sich mit den Künsten und gründete mit zwei Schulfreunden die literarisch-künstlerische Vereinigung "Germania", in der sie regelmäßig selbstverfasste Kompositionen, Gedichte und Schriften diskutierten.

Universitätsjahre

Richard Wagner spielte eine Rolle in Nietzsches Leben

Im Jahr 1864 begann Nietzsche ein Studium der klassischen Philologie (Sprach- und Literaturwissenschaft) und evangelischen Theologie an der Universität Bonn. Nach einem Semester brach er sein Studium allerdings bereits ab. Ein Jahr später wechselte er an die Universität Leipzig und fiel hier aufgrund seines besonderen Sprachtalents auf.

Parallel zu seinem Studium beschäftigte sich Nietzsche auch intensiv mit den Werken Schopenhauers, in denen er Entlastung und Begründung für seinen eigenen Pessimismus fand. Schopenhauer begründete Nietzsches Liebe zur Philosophie, die sein Leben lang anhalten sollte.

Während seines Studiums lernte Nietzsche außerdem den berühmten Komponisten Richard Wagner kennen und entwickelte in den nächsten Jahren eine Freundschaft zu ihm. Nietzsche war von Wagners Kompositionen tief beeindruckt und auch sein Frühwerk ist maßgeblich von der Musik Wagners beeinflusst.

Schon 1869 erhielt Nietzsche das Angebot, als außerordentlicher Professor für klassische Philologie an die Universität Basel zu gehen, dabei hatte er noch nicht einmal promoviert. Sein besonderes altsprachliches Talent war bereits über die Universitätsmauern hinaus bekannt und vielversprechend.

Übergang zur Philosophie

Sein erstes größeres Werk "Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik" kam bei Kritikern nicht besonders gut an und wurde größtenteils abgelehnt. Grund dafür ist, dass Nietzsche sich in diesem Werk von der traditionellen philologischen Methode abwendet und vermehrt mit philosophischer Spekulation arbeitet.

Allgemein wurde Nietzsches Interesse an Philosophie immer größer, sodass er sich sogar auf einen philosophischen Lehrstuhl bewarb, jedoch ohne Erfolg. Seine Zeit in Basel nutzte er auch, um seine Freundschaft mit Richard Wagner zu pflegen, der in Basel lebte.

Im Jahr 1876 brach Nietzsche jedoch mit Wagner. Es entwickelte sich sogar eine Gegnerschaft zwischen den beiden Intellektuellen, die Nietzsche in seinem Spätwerk "Nietzsche contra Wagner" thematisiert. Etwa um dieselbe Zeit distanzierte er sich auch von der Philosophie Schopenhauers.

Tätigkeit als freier Autor

Tätigkeit als freier Autor

Im Jahre 1879 verließ Nietzsche die Universität aus gesundheitlichen Gründen und begab sich in vorzeitige Pensionierung. Seit mehreren Jahren hatte er bereits mit Migräne, Magen- sowie Sehstörungen zu kämpfen, die ihn schließlich dazu zwangen, seine Tätigkeit an der Universität aufzugeben.

Fortan war Nietzsche als freier Autor und Philosoph tätig. Er unternahm viele ausgiebige Reisen, immer auf der Suche nach geeigneten Klimabedingungen. Etwa um das Jahr 1882 zerwarf er sich mit seiner Familie und vielen seiner Freunde und war daraus folgend von Suizidgedanken geplagt.

Diese Gedanken wurden noch durch seinen immer schlechter werdenden Gesundheitszustand bestärkt. Auch seine Karriere als freier Autor und Philosoph lief nur schleppend. So wurden seine Werke teilweise nur noch im Privatdruck mit wenigen Exemplaren veröffentlicht.

1888 gelangte er in eine Hochstimmung, veröffentlichte mehrere Bücher und begann seine Autobiographie “Ecce Homo” zu schreiben. Dabei schwankte er immer wieder zwischen Größenwahn und Depression.

Krankheit und Tod

Im Jahr 1889 schrieb Nietzsche im Wahn Briefe an seine Freunde und hatte schließlich einen Nervenzusammenbruch. Darauf folgte der Aufenthalt in mehreren Psychiatrischen Kliniken, in denen er seine letzten Lebensjahre verbrachte.

Diese Zeit war geprägt von Wahnvorstellungen, Apathie (Gleichgültigkeit) und Schlaganfällen. Ab 1897 war er teilweise gelähmt. Seine Mutter starb im selben Jahr. 1900 starb er schließlich im Alter von 55 Jahren durch einen weiteren Schlaganfall und eine Lungenentzündung.

Die wichtigsten Werke

Die wichtigsten Werke

In diesem Kapitel findest du einige der wichtigsten Werke von Friedrich Nietzsche. Als Hauptwerke gelten “Menschliches, Allzumenschliches”, “Also sprach Zarathustra” und “Jenseits von Gut und Böse”.

Neben diesen Werken schrieb Nietzsche auch Aphorismen, philosophische Abhandlungen und lyrische Werke. Eines seiner bekanntesten Zitate “Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.” stammt aus “Götzen-Dämmerung”.

Seine Gedanken haben einen aufklärerischen Charakter und fallen zeitlich in die Literaturepochen Realismus und Naturalismus. Sie lassen sich aber nicht mit typischen Werken dieser Zeit vergleichen, da Nietzsche stets kontrovers dachte und seiner Zeit voraus war.

Seine Bücher faszinieren die Menschen bis heute und sind noch oft Thema im Schulunterricht, dem Philosophie- oder Germanistik-Studium.

  • Menschliches, Allzumenschliches (1878–1879)
  • Die fröhliche Wissenschaft (erstmals 1882, ergänzt 1887)
  • Also sprach Zarathustra – Ein Buch für Alle und Keinen (1883–1885)
  • Jenseits von Gut und Böse – Vorspiel einer Philosophie der Zukunft (1886)
  • Der Fall Wagner – Ein Musikanten-Problem (1888)
  • Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert (1889)
  • Der Antichrist – Fluch auf das Christentum (1895)
  • Nietzsche contra Wagner (1895)
  • Ecce homo – Wie man wird, was man ist (verfasst 1888, posthum veröffentlicht 1908)

Berühmte Thesen von Nietzsche

Berühmte Thesen von Nietzsche

In diesem Kapitel erklären wir dir drei Thesen von Nietzsche, die aus seinen vielen Gedanken über das Leben, die Menschen und die Welt hervorgingen.

Darunter befindet sich die Annahme, dass Schönes nicht ohne Schreckliches existieren könne, dass Gott tot ist und die Menschen ihn getötet haben und die Idealvorstellung des Übermenschen.

Schönes existiert nicht ohne Schreckliches

Nietzsche vertrat die These, dass es nichts Schönes ohne Schreckliches gebe. Deutlich werden diese Gedanken in seinen Zitaten:

  • “Es gibt keine schöne Fläche ohne eine schreckliche Tiefe.” (1870/71)
  • “Unsere Mängel sind die Augen, mit denen wir das Ideal sehen.” (1878)

Er verweist darauf, dass der Mensch das Schöne im Leben daran misst, wie stark der Kontrast zum Schrecklichen ist. Ohne den Vergleich könne nichts schön sein. Je kritischer wir unsere Fehler betrachten und je stärker unsere Mängel sind, umso schöner scheint das weit entfernte Ideal.

Als metaphorischen Vergleich kannst du dir eine Blume in der Wüste vorstellen. Einzeln im verdorrten Land scheint sie vermutlich schöner und besonderer als wenn du eine einzelne Blume auf einer grünen Blumenwiese betrachtest.

Gott ist tot

Friedrich Nietzsche: Gott ist tot

Das berühmte Nietzsche-Zitat “Gott ist tot” stammt aus “Die fröhliche Wissenschaft” (1882/87). Mit dieser Aussage meint Friedrich Nietzsche, dass die nach außen getragenen christlichen Werte nur scheinheilig sind.

Das volle Zitat lautet:

"Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet.“

Der Mensch hat den Glauben an Gott durch sein Verhalten gebrochen, auch wenn er weiterhin so tut, als würde er nach christlichen Werten leben. In diesem Zitat Nietzsches wird noch einmal seine nihilistische Weltsicht deutlich, die Vergänglichkeit und Zerstörung betont.

Aus diesem Gedanken entsteht auch die Theorie des Übermenschen. Nach ihr solle der Mensch nicht mehr von seinem Glauben und von Mitleid geleitet werden. Er solle sich davon lösen und seinem eigenen Willen folgen.

War Nietzsche Atheist?

Friedrich Nietzsche war weder Atheist noch richtig gläubig. Er beschäftigte sich allerdings viel mit Religion und ihrer Wirkung, zum Beispiel mit den altgriechischen Göttern, dem Christentum, Buddhismus, Hinduismus und Islam.

Der Übermensch

Nietzsches Theorie des Übermenschen

Der Übermensch nach Nietzsche ist seine Idealvorstellung eines Menschen. Er sieht den Menschen in der Pflicht, sich weiterzuentwickeln und über sich selbst hinauszuwachsen.

Nietzsches Ideal zufolge müsse der Mensch sich von gesellschaftlichen Zwängen, Moral und Religion befreien, um sich unabhängig von ihnen zu entfalten. Somit würde er die ‘menschlichen Fehler’ ablegen und seine Schwächen überwinden, um ‘besser’ zu werden.

Die Theorie vom Übermenschen nutzten die Nationalsozialisten später für ihr Idealbild des ‘Herrenmenschen” und einer übermenschlichen Rasse. Nietzsche selbst nahm zu Lebzeiten aber deutlich Abstand von Nationalismus und Antisemitismus.

Er war ab 1869 nach seinem Umzug von Preußen nach Basel sogar auf eigenen Wunsch staatenlos und besaß keine Staatsbürgerschaft.

Nietzsche und Nihilismus

Friedrich Nietzsche ist auch einer der stärksten Vertreter des Nihilismus. Er zeichnet sich durch eine negative und pessimistische Weltsicht aus und spiegelt sich in vielen von Nietzsches Zitaten und Werken wider.

Der Philosoph betrachtete das Leben und die menschliche Existenz als ein ewiges und sinnloses Wiederkehren der Dinge ohne wahren Wert. Beispielhaft für diese Sichtweise dient ihm dabei oft die Religion und der Glaube an Gott, der im antiken Griechenland begann und in seiner Gegenwart, dem 19. Jahrhundert, an Bedeutung verlor.

Zitate von Nietzsche

Nietzsche-Zitate

Die zwei berühmtesten Zitate von Friedrich Nietzsche sind “Gott ist tot” und “Was mich nicht umbringt, macht mich stärker”.

Letzteres hat sich mittlerweile als allgemein bekannte Lebensweisheit etabliert und ist auch als Ratschlag oder Lebensmotto in dieser Form zu finden: “Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.”

Im Folgenden findest du viele weitere Nietzsche-Zitate, die dir einen Einblick in seine komplexe Persönlichkeit und seine kritische Weltsicht geben. Hier findest du Sprüche zum Nachdenken und hier weitere Lebensweisheiten.

  1. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker."
  2. "Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht."
  3. "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können."
  4. "Gott ist tot, und wir haben ihn getötet."
  5. "Dem guten Frager ist schon halb geantwortet."
  6. "Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."
  7. "Die Frauen sind sinnlicher als die Männer, aber sie wissen weniger um ihre Sinnlichkeit."
  8. "Wer nicht lügen kann, weiß nicht, was Wahrheit ist."
  9. "Selig sind die Vergesslichen, denn sie werden auch mit ihren Dummheiten fertig."
  10. "Auch dem Frömmsten ist sein tägliches Mittagessen wichtiger als das Abendmahl."
  11. "Zu jeder Seele gehört eine andere Welt."
  12. "Sehr klugen Personen fängt man an zu misstrauen, wenn sie verlegen werden."
  13. "Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse."
  14. "Wer davon lebt, einen Feind zu bekämpfen, hat ein Interesse daran, dass er am Leben bleibt."
  15. "Wenn einer sehr lange und hartnäckig etwas scheinen will, so wird es ihm zuletzt schwer, etwas anderes zu sein."
  16. "Die Vergeistigung der Sinnlichkeit heißt Liebe."
  17. "Die Liebe ist der Zustand, wo der Mensch die Dinge am meisten so sieht, wie sie nicht sind."
  18. "Der eine Mensch ist für den andern sein Gewissen: und dies ist namentlich wichtig, wenn der andere sonst keines hat."
  19. "Die Eifersucht ist die geistreichste Leidenschaft und trotzdem noch die größte Torheit."
  20. "Wer sucht, der geht leicht selber verloren."
  21. "Der Beruf ist das Rückgrat des Lebens."
  22. "Man muss es nötig haben, stark zu sein: sonst wird man’s nie."
  23. "Wer sich nicht schrecklich ist, macht niemand Schrecken."
  24. "Das Schlimmste aber sind die kleinen Gedanken."
  25. "Der Tod ist nicht der Feind des Lebens überhaupt, sondern das Mittel, durch welches die Bedeutung des Lebens offenbar gemacht wird."
  26. "Der eine geht zum Nächsten, weil er sich sucht, der andre, weil er sich verlieren will."
  27. "Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich beschäftigt, um boshaft zu sein."
  28. "Im Zustand des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer."
  29. "Wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen."
  30. "Aber der schlimmste Feind, dem du begegnen kannst, wirst du immer dir selber sein; du selber lauerst dir auf in Höhlen und Wäldern."
0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5 (0 votes, average: 0,00 out of 5)
You need to be a registered member to rate this.
Loading...

Auch interessant für dich

Ähnliche Beiträge